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Göttingen Auch in Göttingen hat die Pilzsaison begonnen
Die Region Göttingen Auch in Göttingen hat die Pilzsaison begonnen
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00:40 11.09.2015
Hübsch, aber giftig: Der Fliegenpilz ist nur etwas für das Auge und taugt nicht für den Kochtopf. Quelle: Heller
Göttingen

Er weist auf die Gefahr von Verwechslungen hin: So sehe etwa der sehr giftige grüne Knollenblätterpilz dem Champignons sehr ähnlich. Laut Giftinformationszentrum Nord steige die Zahl der Pilzvergiftungen in den Monaten August bis Oktober stark an, sagt Leonhardt.

Im frühen Herbst seien in Wäldern und auf den Wiesen häufig Pilzsammler mit ihren Körben unterwegs – auf der Suche nach Wiesenchampignons, Steinpilzen, Pfifferlingen und Maronen. Wer Spaß am Sammeln habe, sollte nur Pilze zubereiten, die ihm „zu 100 Prozent bekannt sind“, rät Leonhardt. „Laien sollten auf keinen Fall allein und nur mit einem Pilzhandbuch oder einer App auf Pilzsuche gehen.“

Wer sich unsicher fühle, frage am besten einen der geprüften Pilzsachverständigen, die Pilze kostenlos begutachteten. Den Kontakt vermittelten Giftnotrufzentralen, Gesundheitsämter oder auch Forstbetriebe.

In Göttingen haben sich etwa Gudrun Fricke-Bode und Frank Dicks nach langer Fortbildung Prüfungen unterzogen. Die Pilzberater bieten im Landkreis Pilzwanderungen an, deren Termine sie im Internet unter pilztreff.de veröffentlichen. Die nächste Tour ist für Sonntag, 13. September geplant: Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kirche in Nesselröden.

Fricke-Bode zweifelt nicht daran, mit den Teilnehmern fündig zu werden. „Das geht jetzt richtig los. Bislang war es zumeist zu trocken“, sagt die Göttingerin. Am vergangenen Wochenende sei en sie mit Interessierten bei Bühren unterwegs gewesen, „Wir haben beispielsweise sehr viele Steinpilze und auch Stockschwämmchen gefunden.“ Auch Fricke-Bode und Dicks bieten Beratung an: Telefonisch sind sie unter 01 60 / 8 15 43 61 zu erreichen.

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