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Göttingen „Auf Friedhöfen ist mehr los“ als in Göttingen
Die Region Göttingen „Auf Friedhöfen ist mehr los“ als in Göttingen
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18:42 14.12.2009
„Merlin“ ist zu laut: Auftritte nur noch ohne Musik. Quelle: Hinzmann
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"Sonche“ schreibt: „Da merkt man aber auch, dass die Herren der Stadt gar nicht nachdenken.“ Denn wie soll Merlin etwa „eine Drehorgel oder ein anderes Instrument bedienen und dabei noch den Automaten geben“?
„Ein Freund“ kommentiert: „Solche Aktionen tragen auch dazu bei, dass man nicht mehr gern in die Stadt geht, woanders einkauft und somit der Einzelhandel betroffen ist.“ Zwar habe Merlin gegen die von der Stadt aufgestellten Regeln für Straßenmusiker verstoßen, der Vorgang sei „typisch für Göttingen“. Er führt auf, Straßenfeste so zu reglementieren, dass sie sich nicht mehr lohnen, oder „einen Merlin zu verbieten, der eigentlich deutlich leiser ist als Karussells und der normale Straßenlärm“.

„Bodo Eike“ meint, dass sich Göttingen damit „mal wieder ins rechte Weihnachtslicht“ setze. Er meint, dass „in vielen Altersheimen und Friedhöfen oftmals mehr los ist“ als in der Innenstadt – einem „Areal vor dem Aussterben. Leser „Göttinger“ schreibt: „Mal wieder typisch für diese Stadt. In den letzten Jahren wurde die Atmosphäre immer weiter zerstört.“

„Yogi“ richtet sich in seinem Kommentar an die Bewohner der Innenstadt. Einige von ihnen hatten sich über Merlins Musik beschwert. „Wenn ich an die Autobahn ziehe, muss ich mit Lärm rechnen. Ziehe ich in die Innenstadt, muss ich das auch. Zentral wohnen und eine Minute zum Weihnachtsmarkt aber kein Lärm geht nicht.“ „Micha-Gö“ glaubt, dass das Thema „pulsierendes Leben in der Innenstadt“ bald keines mehr sei, weil Göttingen bald keinen Puls mehr habe.
Leser „Renga“ versteht die Aufregung um Merlins Auftritte nicht: „Letztes Jahr hat sich kein Schw... um die Lautstärke seiner angenehmen Drehorgelmusik gestört“.

Von Michael Brakemeier

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