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Göttingen Ausbau von Nikolaistraße und Düsterer Straße ab März
Die Region Göttingen Ausbau von Nikolaistraße und Düsterer Straße ab März
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00:18 22.09.2017
Der Platz vor Déjà Vu: Ab März soll die Düstere Straße umgebaut werden. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Wenn das Wetter mitspiele, könnten die Bauarbeiten in beiden Straßen im kommenden März beginnen, sagte Martina Welslau vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung am Montag bei der Sitzung des Unterausschusses „Südliche Innenstadt mit Kunstquartier“. In zwei Bauabschnitten sollen die Düstere und Nikolaistraße dann zeitgleich zwischen Groner Straße und Hospitalstraße umgestaltet werden. Welslau rechnet mit einer Bauzeit von bis zu neun Monaten für die beiden etwas mehr als 200 Meter langen Straßenabschnitte. Der Ausbau der Turmstraße soll zu einem „späteren Zeitpunkt“ erfolgen, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung.

Kosten in Höhe von 2,2 Millionen Euro

Die Kosten für die Entwurfsplanung Nikolaistraße, Düstere Straße und Turmstraße, die Ausbauplanung Nikolaistraße und Düstere Straße sowie deren Ausbau und Möblierung beziffert die Verwaltung mit knapp 2,2 Millionen Euro. Sie räumt aber ein, dass die Kosten nur geschätzt seien. Es könnten sich bis Anfang 2018 wegen „des Ausschreibungsergebnisses zusätzliche Kosten ergeben“.

Der Bauausschuss des Rates folgte in seiner jüngsten Sitzung weitgehend den Vorschlägen der Verwaltung für den Straßenausbau. Einzig beim Ausbau für die Turmstraße stimmte der Ausschuss gegen die Verwaltungsvariante. Am 25. September entscheidet der Verwaltungsausschuss abschließend.

Nikolaistraße

Hier sei das Anliegen, die bestehende Trennung zwischen Fahrbahn und Fußweg im Westen auf der Seite der Nikolaikirche so umzugestalten, dass künftig sie Straße barrierefrei überquert werden kann. Bordsteinhöhen würden auf drei Zentimeter verringert. Die Fußwege sollen mit Striegauer Granit belegt werden, der schon in den bereits sanierten Innenstadtstraßen verlegt worden ist. Die Fahrbahn bekommt eine Asphaltdecke. Im Bereich des Kirchhofes soll es einen durchgehenden, einheitlichen Pflasterbelag geben, der dann bis an die Fahrbahnkante reicht.

Düstere Straße

Die Fahrbahn in der Düstere Straße soll um 50 Zentimeter auf drei Meter schmaler werden. Eine Pflasterung des gesamten Straßenabschnittes mit Striegauer Granit ist geplant. Vor dem Kunsthaus soll ein kleiner Platz entstehen. Sitzmöglichkeiten und Fahrradständer sind vorgesehen. Auf dem sich anschließenden Platz soll die neue Straßenführung an dem jetzigen orientieren. Kopfsteinpflaster ist dort geplant.

Turmstraße 

Hier sieht für die Neuplanung eine Pflasterung der Straße mit Striegauer Granit vor. Ursprünglich hatte die Verwaltung hier eine Dreiteilung der Straße – gepflasterte Gehwege und asphaltierte Fahrbahn – vorgeschlagen. Hier widersprach die Mehrheit aus SPD, Grüne, FDP und Piraten im Bauausschuss. Stadtbaurat Thomas Dienberg gab zu bedenken, dass sich durch eine Pflasterung die Kosten gegenüber dem Verwaltungsvorschlag verdoppeln würden. Die Anlieger hätten nur begrenzten Nutzen von diesem hochwertigen Ausbau, müssten jedoch einen Großteil der Kosten über Anliegerbeiträge finanzieren, argumentierte Dienberg. Hans Otto Arnold (CDU) ergänzte, dass die Turmstraße auch von schweren Lkw für die Anlieferung des Steidl-Verlages befahren werde.

Von Michael Brakemeier

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