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Göttingen Ausstellung zum Projekt „Eine Bühne für eure Rechte“ eröffnet
Die Region Göttingen Ausstellung zum Projekt „Eine Bühne für eure Rechte“ eröffnet
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19:45 14.06.2018
Besucher betrachten die Plakate der Ausstellung zum Projekt "Eine Bühne für eure Rechte". Quelle: Vera Wölk
Göttimgen

Organisiert wurde das Projekt vom Göttinger Institut für angewandte Kulturforschung. „Beim Finale des Theaterprojektes haben sich neun Gruppen beteiligt“, berichtete Organisatorin Eva Söhngen. Die beiden Erstplatzierten Gruppen, die Theatergruppe HG 7 vom Hainberg-Gymnasium mit dem Stück „Ein anderes Leben“ und die Theatergruppe des Felix-Klein-Gymnasiums mit dem Stück „What about us“ verbrachten drei Tage in Berlin. Dort besuchten sie unter anderem Menschenrechtsorganisationen und führten Gespräche mit Politikern wie dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin (Grüne). Die Schülerinnen Zoe, Greta und Lina berichteten vor der Ausstellungseröffnung darüber, wie für sie die Berlinfahrt war. Für sie waren es nach eigenen Angaben schöne Tage, an denen sie die Gelegenheit hatten, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die sich für Kinder- und Menschenrechte einsetzen, und zu denen sie ansonsten keine Kontaktmöglichkeiten haben. „“Für mich war vor allem der Besuch bei Reporter ohne Grenzen eine besondere Erfahrung“, sagte eine der Schülerinnen. Vor allem sei es schön gewesen, dass sich die jeweiligen Gesprächspartner die Zeit gekommen haben, die Fragen der Mädchen und Jungen zu beantworten. Außerdem sei es eine gute Gelegenheit gewesen die Klassenkameraden besser kennenzulernen, sodass die Fahrt die Klassengemeinschaft gestärkt habe. Für alle Besucher, die nicht bei der Fahrt dabei waren, wurden einige Bilder der Fahrt als Diashow gezeigt.

Idee aus Schleswig-Holstein mitgebracht

Die Idee für das Projekt brachte Söhngen aus Schleswig-Holstein mit, dort hat sie nach eigenen Angaben das Projekt schon einmal durchgeführt, allerdings dort mit dem Schwerpunkt auf Menschenrechte. „Mir hat das Projekt damals gut gefallen. Daher habe ich gedacht, dass wir dies auch hier in Göttingen machen können“, sagte Söhngen. Die Verlagerung des Schwerpunktes diesmal auf die Kinderrechte habe sie vorgenommen, weil diese zwar mittlerweile in der Gesellschaft eine größere Rolle einnehmen würden, dies aber noch nicht jedem bewusst sei. Auf den Plakaten hatten die Mädchen und Jungen unter anderem die Geschichte der Kinder- und Menschenrechte erarbeitet. Die Plakate werden noch bis Ende August im Flur der ersten Etagen der Stadtbibliothek zusehen sein. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung las Luise Rist, Autorin und Regisseurin beim Theaterprojekt „Boat People“ aus ihrem zweiten Roman „Morgenland“.

Von Vera Wölk

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