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Göttingen PEN International: Von der Geschichte bis zur Gegenwart
Die Region Göttingen PEN International: Von der Geschichte bis zur Gegenwart
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20:04 24.04.2018
Anlässlich der Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland wird im Alten Rathaus in Göttingen eine Ausstellung gezeigt. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

Die Ausstellung legt Wert auf Texte und Bilder und ist übersichtlich gehalten. Auf 25 klar gegliederten Roll-Ups dokumentieren Schwarz-Weiß-Fotos von Schriftstellern sowie Abbildungen historischer Dokumente und Textauszüge von Autoren die Historie von der Gründung der Vereinigung bis in die Gegenwart. Catherine Amy Dawson gründete den Internationalen PEN-Club unter den Eindrücken aus dem Ersten Weltkrieg in London. Renommierte Schriftsteller aus aller Welt sollten als „geistiger Völkerbund“ zusammengebracht werden.

PEN setzt sich für freie Meinungsäußerung ein

Die Schwerpunkte des PEN lagen zunächst darin, Frieden und Völkerverständigung zu fördern und dabei möglichst viele Nationen einzubinden. Angesichts von Verfolgung, Unterdrückung und Zensur von Schreibenden in aller Welt setzte sich der PEN zunehmend für deren Rechte und die Durchsetzung freier Meinungsäußerung ein. Das ehemals vereinbarte Credo unter keinen Umständen politisch zu werden („No politics, under no circumstances“) konnte schon bald nicht aufrechterhalten werden, wie die Ausstellung an zahlreichen Beispielen zeigt.

Charta des PEN

Die Charta des PEN vertritt bis heute nachhaltige Grundsätze. Literatur kenne keine Landesgrenzen, heißt es beispielsweise darin, und müsse auch in Zeiten innenpolitischer oder internationaler Erschütterungen eine allen Menschen gemeinsame Währung bleiben. Dabei litt die Vereinigung über die Jahrzehnte selbst unter zahlreichen Spaltungen, wie beispielsweise während der Nazi-Diktatur oder im Kalten Krieg. „Natürlich hat sich der Autor-Begriff im Lauf der Jahrzehnte deutlich verändert“, wird PEN-Vizepräsident Sascha Feuchert zitiert. Seien früher nur ‚klassische‘ Schriftsteller im Fokus der PEN-Arbeit gewesen, so seien bald Journalisten, Verleger und Karikaturisten, Internetautoren und Blogger dazugekommen, für die man sich heute engagiere.

Von Christoph Mischke

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