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Auszeichnung für Konstantin Wecker und „Wissenschaft & Frieden“

Göttinger Friedenspreis Auszeichnung für Konstantin Wecker und „Wissenschaft & Frieden“

Der Göttinger Friedenspreis 2018 geht zu gleichen Teilen an den Liedermacher Konstantin Wecker aus München und an die Redaktion der Zeitschrift „Wissenschaft & Frieden“ (W&F) in Bonn. Der mit jeweils 2500 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen.

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Der Musiker Konstantin Wecker (hier bei einem Konzert 2016 in Göttingen) ist einer der Preisträger des Göttinger Friedenspreises 2018.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Wecker habe sich während seiner künstlerischen Karriere immer auch politisch engagiert und sich in vielen Liedern mit dem politischen Tagesgeschehen auseinandergesetzt, heißt es in einer Mitteilung der Universität Göttingen am Freitag. Der Musiker gebe Konzerte gegen rechte Gewalt, empöre sich über Politiker wie Donald Trump, Recep Tayyip Erdoğan und Marine Le Pen und sei in der Flüchtlingshilfe aktiv. Darüber hinaus ist er Ehrenvorsitzender der Göttinger Menschenrechtsorganisation „Initiative für eine humane Welt e.V.“, die einen Beitrag zur Entwicklung einer ökologischen, sozialen, demokratischen und friedensfähigen Gesellschaft leisten will.

„Wissenschaft & Frieden“ ist eine interdisziplinäre Wissenschaftszeitschrift für Friedensforschung, Friedenspolitik und die Friedensbewegung. Sie erscheint seit 1983 und berichtet zu friedenspolitischen, militärstrategischen und rüstungstechnischen Fragen aus naturwissenschaftlicher, politikwissenschaftlicher, sozialwissenschaftlicher, psychologischer und ethischer Sicht. Ihre Autoren untersuchten Gewaltursachen und -verhältnisse, würden Position zur Verantwortung der Wissenschaft beziehen und Wege sowie Möglichkeiten zur zivilen Konfliktlösung zur Wahrung der Menschenrechte und zur Zukunftssicherung thematisieren.

Stifter des Göttinger Friedenspreises ist der 1997 gestorbene Göttinger Wissenschaftsjournalist Dr. Roland Röhl. Röhl hatte sich als Journalist vor allem mit Fragen der Sicherheitspolitik sowie der Konflikt- und Friedensforschung beschäftigt und in seinem Testament verfügt, dass sein Nachlass zur Bildung eines Stiftungsvermögens verwendet wird.

Frühere Preisträger waren unter anderem die Organisation „Pro Asyl“, der SPD-Politiker Egon Bahr und das „boat people projekt“, das Theater mit und über Flüchtlinge macht. Im vergangenen Jahr wurden die Journalistenorganisation „Reporter ohne Grenzen“ und die syrische Frauenzeitschrift „Saiedet Souria“ ausgezeichnet.

Die öffentliche Verleihung des Göttinger Friedenspreises 2018 beginnt am Sonnabend, 10. März 2018, um 11 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz. Die Weitere Informationen gibt es im Internet unter goettinger-friedenspreis.de.

Von Ulrich Schubert mit epd

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