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Göttingen Azubis erhalten „Europapass Mobilität“
Die Region Göttingen Azubis erhalten „Europapass Mobilität“
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17:55 05.05.2017
Quelle: r
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Göttingen

Sie waren in  England, Finnland, den Niederlanden, Portugal, Österreich, Frankreich und Polen. Dort haben sie in verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Hotels, Küchen und Gastronomiebetrieben gearbeitet.  „Wir sind selbstständiger und selbstbewusster geworden“, berichtete Schülerin Laura Lüert während der Auszeichnung am Donnerstag.

Die Vizepräsidentin des niedersächsischen Landtages, Gabriele Andretta (SPD), würdigte das Engagement der Auszubildenden nach Angaben der Schule als “europäische Flamme” und als einen wichtigen Beitrag für ein friedliches und freies Europa.

Die 15 angehenden Erzieherinnen und Erzieher absolvierten ihre praktische Ausbildung von acht Wochen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in insgesamt sieben verschiedenen europäischen Ländern: neben England, Finnland, den Niederlanden, Portugal, Österreich und Frankreich nahm in diesem Jahr zum ersten Mal Polen als neuer Kooperationspartner der BBS Ritterplan an dem Austausch teil. Zwei Auszubildende arbeiteten dort an einer Förderschule in Oswiecim und berichteten von anfänglichen sprachlichen Hürden, die sie aber zunehmend abbauen konnten. 

16 Lernende der Abteilung Gastronomie sammelten zwei bis drei Wochen lang Erfahrungen in unterschiedlichen gastronomischen Betrieben, überwiegend in Frankreich, und erhielten vielfältige Einblicke in die europäische Küche sowie in die betrieblichen Abläufe in Hotels. 

Ihre Eindrücke und Erfahrungen über ihre Lernaufenthalte im Ausland präsentierten die Auszubildenden anschaulich vor interessierten Mitschülerinnen und Mitschülern. „Neben der Nachmittagsbetreuung wurde uns die Möglichkeit gegeben, Musikunterricht  in Grundschulklassen selbstständig vorzubereiten und durchzuführen“, ergänzt Jessica Pawellek.

Beide arbeiteten an der Deutschen Schule Algarve (DSA) in Portugal. Als gemeinsames Fazit stellten alle Auszubildenden fest, dass sie belastbarer geworden seien, da sie mit unvorhergesehenen Situationen umgehen und sprichwörtlich „neue Wege“ gehen mussten.

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