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Göttingen Bahnübergänge: Rat Adelebsen beschließt Vereinbarungen mit Bahn
Die Region Göttingen Bahnübergänge: Rat Adelebsen beschließt Vereinbarungen mit Bahn
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00:18 18.03.2013
415 000 Euro „kreuzungsbedingte Kosten“: der Bahnübergang an der Alten Dorfstraße in Erbsen. Quelle: Theodoro da Silva
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Adelebsen

Einstimmig beschloss der Rat nun sogenannte Kreuzungsvereinbarungen mit der Bahn für die beiden Bahnübergänge in Lödingsen (Gartenstraße und Auf dem Kampe) und den Bahnübergang in Erbsen. In den Vereinbarungen wird die Aufteilung der Kosten zwischen den Beteiligten – Deutsche Bahn, Bund und Gemeinde – geregelt, die jeweils ein Drittel zu tragen haben.

Kreuzungsbedingte Kosten

Die sogenannten kreuzungsbedingten Kosten betragen für den Übergang in Erbsen 415 000 Euro, wovon gut 138 000 auf die Gemeinde Adelebsen entfallen. Die Kosten für den Bahnübergang Gartenstraße in Lödingsen sollen 262 000 Euro betragen (Gemeinde: 87 000 Euro). 427 000 Euro (Gemeinde: 142 000 Euro) sollen die Kosten für den Übergang „Auf dem Kampe“ in Lödingsen betragen.  Die Bahn trägt darüber hinaus Kosten in Höhe von 65 000 Euro, die nicht zu den kreuzungsbedingten Kosten gerechnet werden. Damit ist die Gemeinde Adelebsen insgesamt mit 542 000 Euro an den Kosten beteiligt.

„Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

„So weit waren wir noch nie“, sagte Erbsens Ortsbürgermeisterin Margrit Wolter (SPD). Ein weiterer Schritt in Richtung der Sicherung der Bahnübergänge sei getan, so die Ratsfrau. Nun liege der Ball wieder bei der Bahn. Sie gebe die Hoffnung nicht auf, so Wolter. Das sagte auch der SPD-Fraktionsvorsitzende und Ortsbürgermeister von Lödingsen, Norbert Hille. Er formulierte allerdings skeptischer im Tonfall: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Der Rat beschloss einen weiteren wichtigen Punkt. Die Bürgermeisterwahl im Flecken soll parallel zur Bundestagswahl am 22. September stattfinden.

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