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Göttingen Kindergarten ins EAM-Gerippe
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14:14 09.02.2018
Nur noch ein Gerippe: EAM-Gebäude. Quelle: Hinzmann
Göttingen

Mit der Änderung des Bebauungsplans „Salinenweg“ hat sich der Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke in seiner jüngsten Sitzung befasst. Vor allem um die künftige Nutzung des EAM-Gebäudes an der Kasseler Landstraße und die Vereinbarung zu den Planungskosten ging es dabei.

Für Wohnen, soziale Einrichtungen und Büronutzung will die Tetraeder Immobilen GmbH als Eigentümerin das ehemalige EAM-Gebäude an der Kasseler Landstraße, das nur noch als Gerippe steht, nutzen. Ein Kindergarten könnte dort einziehen. Dazu muss der Rat der Stadt Göttingen den Bebauungsplan ändern. Das sei laut einer Untersuchung eines Energieversorgers trotz des benachbarten Umspannwerkes möglich, teilte die Verwaltung mit. Die Ausschussmitglieder Renate Bank (SPD), Felicitas Oldenburger (FDP), Gerd Nier (Linke), Francisco Welter-Schultes (Piraten) und Harald Wiedemann (Grüne) äußerten Bedenken. Sie führten neben möglicher Strahlung durch das Umspannwerk auch die Lärm- und Abgasemission durch die benachbarte Hauptverkehrsstraße ins Feld.

Baudezernent Thomas Dienberg (parteilos) erläuterte, dass die Planung zwar die Ansiedlung eines Kindergartens ermögliche, eine solche Einrichtung aber nicht zwangsweise komme. Wenn, dann müsse alle Bedürfnisse in Einklang gebracht werden. Der Ausschuss beschloss, der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan “Salinenweg“ solle gefasst werden. Die Verwaltung solle das Verfahren der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden einleiten. pek

Von Peter Krüger-Lenz

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