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Göttingen Bauern beginnen drei Wochen später mit Rübenaussaat
Die Region Göttingen Bauern beginnen drei Wochen später mit Rübenaussaat
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20:26 18.04.2013
Späte Frühjahrsbestellung beginnt: Landwirt Ralf Bartens sät bei Groß Ellershausen die ersten Zuckerrüben. Quelle: Vetter
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Göttingen

Am Mittwoch bringt Ralf Bartens sein erstes Saatgut auf einem Feld bei Groß Ellershausen aus. Die kleinen, roten Rübensaat-Pillen drückt das Gerät hinter dem Schlepper in Reih und Glied in 19 Zentimeter Abstand in den Boden. Ein Ausleger ritzt eine Furche, die zur Ausrichtung auf der Rückfahrt genutzt wird. „Man hat ja den Ehrgeiz, dass es auch schön aussieht“, sagt Bartens. „Aber das klappt nicht immer.“

Drei Wochen später als voriges Jahr ist Bartens mit der Rübenaussaat dran. „Die Natur gleicht schnell aus“, so der Vorsitzende des Maschinenrings Göttingen. Ein guter Sommer könne noch eine Menge gut machen. Zügiges Wachstum helfe auch gegen Schädlingsbefall. Der Winterweizen nebenan sieht nach einigen warmen Tagen schon satt grün aus.

Pflanzen brauchen Wasser

Die Aussaat erfolge zwar später, aber noch zu einem akzeptablen Termin, beschreibt Dirk Wollenweber, Geschäftsführer beim Zuckerrübenanbauerverband Südniedersachsen, die Situation. Wenn es in den nächsten Tagen nicht regne, dann kämen die Rübenbauern gut voran, sodass in dieser Woche der Großteil der Rüben in der Region ausgesät werde, so Wollenweber.

„Das Wetter in den nächsten Wochen wird entscheidend sein für die Keimung und Entwicklung der Rübenpflanzen“, erklärt der Geschäftsführer. „Wenn alles gesät ist, darf es gerne einen warmen Regen geben, denn die Pflanzen brauchen Wasser und vor allem Wärme, um den leichten Rückstand wett zu machen.“ Für Ertragsprognosen sei es im Moment jedoch noch zu früh.

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