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Göttingen Drei große Baustellen schränken den Verkehr ein
Die Region Göttingen Drei große Baustellen schränken den Verkehr ein
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00:27 22.11.2018
Stadtbaurat Thomas Dienberg stellt die Pläne im Göttinger Straßenbau, insbesondere auch die am Groner Tor, vor. v.l.: Jörg Winter und Thomas Dienberg Quelle: Christina Hinzmann / GT
Göttingen

Der Göttinger Stadtbaurat Thomas Dienberg hatte in der Vergangenheit mehrfach um Verständnis geworben. Am Montag betonte er erneut, dass an verschiedenen Stellen in der Stadt zwingend notwendige Sanierungen anstünden. Bis Ende November soll ein Teil der aktuellen Arbeiten abgeschlossen sein. Ab dem Frühjahr stehen neue Maßnahmen an. Für den weiteren Verlauf ist in 2019 mit weiteren Großprojekten zu rechnen, die der Bauausschuss im Dezember konkret benennen wird.

Wertverlust einschränken

Im Pressegespräch erklärte Dienberg, dass es zwingend notwendig sei, im Bereich des Straßenbaus aktiv zu bleiben. Seit der Umstellung auf die Doppik habe man den Wert der Straßen bemessen und damit begonnen, weiteren Wertverlusten entgegenzusteuern. Der taxierte Wert sämtlicher Straßen habe sich zu diesem Zeitpunkt auf 143 Millionen Euro belaufen. Von 2007 bis 2018 habe sich dieser Wert um rund 37 Millionen verringert, was einem Wertverlust von rund 26 Prozent, gemessen am Gesamtvermögen im Bereich des Straßenbaus, gleichkommt. Seit 2013 sei der Werteverzehr aufgehalten, der Sanierungsbedarf der „in die Jahre gekommenen Infrastruktur“ aber weiterhin groß.

Drei Baustellen beeinflussen den Verkehr

Ende November ist mit Entspannung im Bereich der Bundesstraße 27 zu rechnen. „Wenn es jetzt nicht tagelang friert“, so Volker Maxelon, Mitarbeiter in der Bauverwaltung, „sind die Arbeiten dort am 28. November beendet.“ Seit dem 15. November wird die Fahrbahndecke zwischen der Ortsausfahrt Friedland und Göttingen erneuert. Die Arbeiten an der Bundesstraße waren in sechs Abschnitten erfolgt.

Im Göttinger Norden wird in der Robert-Koch-Straße gebaut. Die Straße weist einen sehr schlechten Fahrbahnzustand auf und hält den heutigen Anforderungen mitsamt des hohen und ständig wachsenden Verkehrsaufkommen nicht mehr stand. Derzeit verlaufe die Umleitung des Verkehrs über die Weender Landstraße weitgehend problemlos, so Dienberg. Bereits vor Weihnachten solle die Straße wieder wie gewohnt zweispurig befahren werden können.

Radschnellweg kommt

Am Groner Tor war die Lage zuletzt angespannt. Das Großprojekt, das neben der Umgestaltung der Fahrspuren auch die Einrichtung eines Radschnellwegs beinhaltet, wird die Göttinger bis März kommenden Jahres beschäftigen.

Neben den Arbeiten am Radschnellweg sowie Kanalarbeiten der Entsorgungsbetriebe steht die Einrichtung von vier Kurzzeitparkplätzen vor dem Hotel Freigeist an. Die Fahrzeuge, die dabei den neuen Radweg kreuzen, sollen durch Beschilderung und eine Lichtsignalanlage auf die Fahrradfahrer hingewiesen werden.

Von Claudia Bartels

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