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Göttingen Berauschende Lichtkunst in der Innenstadt
Die Region Göttingen Berauschende Lichtkunst in der Innenstadt
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00:21 03.10.2018
Die Installation „Arche“ hüllte den Wilhelmsplatz und die Besucher in Nebelschwaden. Quelle: Richter
Göttingen

Am ersten Abend des Bella-Skyway-Festivals am Sonnabend haben sich zwischendurch regelrechte Menschentrauben gebildet, die unter anderem vom Wilhelmsplatz Richtung Deutsches Theater und Ernst-Honig-Wall zogen, um die Werke der polnischen Lichtkünstler zu bestaunen.

 

„Wasser kennt keine Grenzen“. Quelle: Richter

„Wasser kennt keine Grenzen“: Sprühende Wasserfontänen werden von verschieden farbigen Lichtern angestrahlt und erzeugen so den Eindruck von fluoreszierenden Wassertropfen, die von der darunter liegenden, verhüllten Plastik aus sieben Diabassteinen abperlen. Laut Veranstalter ist die Idee dahinter, zu zeigen, dass „Wasser immer seinen Weg zur Vereinheitlichung finden“ wird.

 

„Volksbankgebäude“. Quelle: Richter

„Volksbankgebäude“: Blau- und Rottöne dominieren das Volksbankgebäude. Zum Takt der Musik werden verschiedenfarbige Projektionen gezeigt, von denen einige die Fassade regelrecht pulsieren lassen, während das Gebäude gekonnt die Farbe wechselt.

„Gauß-Weber-Laser“. Quelle: Richter

 

„Gauß-Weber-Laser“: Von der Sternwarte bis zur Johanniskirche sendet der Measurement-Valley-Lasertelegraf mit grünen Lichtimpulsen codierte Botschaften. Wer diese mithilfe einer Codierungstabelle, die sich auf den zahlreichen Flyern zum Festival finden, knacken will, muss einige Geduld mitbringen.

 

„Arche“. Quelle: Richter

„Arche“: Drei schwarze halbhohe Pyramiden hüllen den Wilhelmsplatz in wabernden Nebel. In einen mit Wasser gefüllten Zylinder wird Trockeneis gegeben, wodurch sich an der Spitze Schaum bildet. Einige der Besucher testeten gleich aus, wie dieser sich auf der Haut anfühlt. „Leicht und ein bisschen kalt“, befand die achtjährige Cassandra.

 

„Deus ex machina“. Quelle: Richter

„Deus ex Machina“: Eine einstürzende Fassade oder riesige, leuchtende Quallen und Fischschwärme, die am Gebäude vorbeiziehen – die Frontseite des Deutschen Theaters wird aufwendig in Szene gesetzt. Minutenlang geht das von Musik begleitete Spektakel, das definitiv zu den eindrucksvollsten Installationen des Festivals gehört.

 

„Solar System - Sonnensystem“. Quelle: Richter

„Solar System – Sonnensystem“: Auf einer großen weißen Lichtkugel hinter dem Deutschen Theater können die Zuschauer eine Reise durch das Sonnensystem beobachten. Besonders die von der Nasa stammenden Bilder der Marsoberfläche zeigen die vielseitige Beschaffenheit des roten Planeten.

 

„The Little People’s Village“. Quelle: Richter

„The Little People‘s Village“: „Sieht aus wie Weihnachten“, kommentierte ein Besucher den Einsatz von Lichtelementen an den alten Bäume auf dem Ernst-Honig-Wall. Kleine Fenster, Türen und Strickleitern, die in warmes Licht getaucht werden, erwecken gekonnt den Eindruck, die Bäume seien Behausungen für winzige Geschöpfe.

 

„Horizonal Interference“. Quelle: Richter

„Horizontal Interference“: Wie in Regenbogenfarben gesponnene Netze, die sich die Bäume einverleibt haben, wirken die farbigen Lichtbänder auf dem Gelände hinter dem Deutschen Theater. Durch die zulaufenden Stränge ergeben sich interessante Perspektiven mit Fluchtpunkten.

 

„Urban Jungle - Städtischer Dschungel“. Quelle: Richter

„Urban Jungle – Städtischer Dschungel“: Projiziert auf einen aus 15 000 Liter bestehenden Wasservorhang auf dem Waageplatz werden naturbelassene Lebensräume mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt in Beziehung gesetzt zu sich vom Menschen zu eigen gemachten Bereichen – und den Folgen, die daraus resultieren können.

 

„Secret Garden - Der geheime Garten“. Quelle: Richter

„Secret Garden – Der Geheime Garten“: An der Mauer der Stockleffschen Mühle am Leinekanal erblühen zahlreiche skulpturale Orchideen, die, präsentiert in rosa und lilafarbenen Licht und von Musik begleitet, den Betrachter in eine Traum- und Fantasiewelt versetzen sollen.

 

„Göttingen-Torun Mühlenmalerei“. Quelle: Richter

Göttingen – Torun Mühlenmalerei“: Gezeigt werden fünf große Leinwände, die von Göttinger Künstlern gestaltet und an der alten Stockleffschen Mühle zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt wurden. Im Vergleich zu den anderen Installationen des Festivals ist das zusammengesetzte Gemälde eher unspektakulär ausgefallen.

„Vier-Kirchen-Laser“. Quelle: Richter

„Vier-Kirchen-Laser“: Von der Bronzetafel „Vierkirchenblick“ auf dem Marktplatz können Besucher sehen, wie die vier Innenstadtkirchen St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis und St. Michael per Laser miteinander verbunden werden. Keine große Show, aber ein schöner Gedanke dahinter.

Von Nora Garben

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