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Göttingen Berufsberatung aus erster Hand zu 33 Berufen
Die Region Göttingen Berufsberatung aus erster Hand zu 33 Berufen
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00:21 11.02.2018
Berufsinformation für Abiturienten: Redakteur Ulrich Schubert beschreibt den Beruf Journalismus. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

„Die Möglichkeit mit jemanden zu sprechen, der seinen Beruf mit Freude ausübt“, ist nach Petra Reußner von vom Rotary-Club Göttingen-Süd das, was dieser Informationstag anderen Berufsberatungen voraus hat. Außer über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche - von Agrarwissenschaften bis Zahnmedizin- haben Referenten auch über das Freiwillige Soziale Jahr und über das Duale Studium informiert. Der Berufsbereich Medizin war mit 59 Anmeldungen am meisten gefragt, der Kurs über das Freiwilligen Soziale Jahr lag mit 44 Anmeldungen auf dem zweiten Platz.

„Man hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn man hat einen anerkannten Berufsabschluss erworben“, erläuterte Anne Sander von der Industrie- und Handwerkskammer Hannover die Vorteile des Dualen Studiums. Das deutsche Ausbildungssystem sei auch im Ausland sehr angesehen. Es sei keineswegs so, dass nach der Ausbildung Ende ist, man könne die Karriereleiter weiter hinauf kommen. Die Abschlüsse zum Betriebswirt seien auf dem gleichen Niveau angesiedelt, wie ein Masterabschluss. „Man kann auch nach einer Ausbildung noch ein Studium beginnen“, sagte Sander, auch Auslandsaufenthalte seien möglich. Sie riet den Schülern nach der Schule praktische Erfahrungen zu sammeln.

Berufsinformationen für Göttinger Abiturienten, organisiert vom Rotary Club Göttingen-Süd: Inge Mathes berichtet über Jobs im Theaterbereich. Quelle: Swen Pförtner

In einem anderen Klassenraum beantwortete Redakteur Ullrich Schubert vom Göttinger Tageblatt Fragen über seinen Beruf als Redakteur. Ob der Arbeitsbereich Zeitung nicht ausstirbt, weil man bald nur noch online schreibt und nicht mehr druckt?, fragte eine Schülerin. Schuberts Antwort: „Ich denke, dass durch den Onlinebereich der Journalismus nicht ausstirbt, sondern eher viel mehr Möglichkeiten bietet. Und ich finde es total toll, von einer Geschichte auch einen Originalton und ein kleines Video mitzubringen, statt nur die Geschichte zu schreiben.“

Kommen gut informiert aus dem Journalistik-Vortrag: Ramona, Karla und Lea (von links) Quelle: Habermann

„Ich habe mich schon länger für Journalistik interessiert, aber ich wusste nicht, wie man anfängt und wie man nach der Schule einsteigt und weiter macht“, sagte eine Schülerin des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) nach dem Journalismus-Exkurs. Jetzt weiß sie, dass ein Studium von Vorteil Praktika wichtig sind. „Das fand ich ganz interessant“, ergänzte sie. Ramona (17) vom MPG fühlte sich nach dem Vortrag in ihrem Berufswunsch Journalistin bestärkt. Karla (16) allerdings hat sie Bedenken wegen der Arbeitszeiten: „Klar, es hat Vorteile, wenn man später anfängt. Wenn man dann aber oft abends lange arbeitet und kaum noch Zeit für Familie hat...“. „Ich wollte mich einfach nur informieren, was es für Möglichkeiten gibt“, sagte ihre Mitschülerin Lea (16).

Wollten mehr wissen über Berufe im Bereich Werbung und Marketing: Antonia, Nena und Franziska (von links). Quelle: Habermann

Einen Vortrag über Werbung und Marketing haben Antonia (19), Nena (17) und Franziska (17) besucht. Die Referenten hätten schon ganz gut dargelegt, was es für Ausbildungsmöglichkeiten gebe, bilanzierten sie anschließend. Über den Beruf selbst hätten sie aber nicht so viel erfahren. Es sei ziemlich allgemein erläutert worden, was ein Studium ist. Man hätte spezieller auf den Berufsalltag eingehen können und was man da macht, so ihr Wunsch.

Von Julian Habermann

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