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Göttingen Bewegungspark am Kiessee
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19:16 27.06.2018
Erster Bewegungspark am Westufer des Göttinger Kiessees eröffnet. Quelle: Christina Hinzmann
Göttingen

Am westlichen Kiesseeufer hat die Stadt am Mittwoch den ersten Bewegungspark Göttingens eröffnet. 40 000 Euro hat der Park gekostet, in dem sieben Trainingsgeräte installiert sind.

Der Göttinger-Paddler-Club und der Göttinger-Seegler-Club halfen bei der Auswahl. Ulrike Voges vom Fachdienst Grünflächen hat den Park geplant und konzipiert. An den Geräten finden die Besucher Schilder, die mit Zeichnungen versehen sind. Die Anzahl der Wiederholungen, mit der eine Bewegung ausgeführt wird, findet sich darauf ebenso, wie die dafür vorgegebene Trainingszeit. Verschiedene Übungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sind darauf zu sehen.

An einer Hangelleiter können die Besucher des Parks zum Beispiel die Oberarme trainieren: Der Sportler hängt sich an eine der Sprossen und spannt dabei Hände, Arme und die Schultern fest an, um diese Position zu halten. Das wird zwei bis viermal wiederholt. Dazu zeigt die Beschilderung noch zwei weitere Trainingsvarianten, deren Schweirigkeitsgrad als mittel und schwer bezeichnet wird: Nach zwei bis drei Wochen sollte der Schwierigkeitsgrad gesteigert werden, indem man von Sprosse zu Sprosse hangelt. Wer das schon kann, kann es abwechselt vorwärts wie rückwärts versuchen. Die Beweglichkeit und Koordination lassen sich mit einem Balancier-Balken mit Handlauf und einer an Ketten schwebenden Plattform trainieren. Auf der Plattform gilt es das Gleichgewicht zu halten, sei es im Stehen auf einem Bein oder während der Übende in die Knie geht.

„Ich freue mich besonders, dass wir die Attraktivität unserer größten Grünfläche mit dem Park steigern können“, sagte Gudrun Friedrich-Braun, Leiterin des Fachbereiches Stadtgrün und Umwelt. Sie dankte Stefan Fiege vom Städtischen Baubetriebshof für die Unterstützung beim Einbau der Geräte. In der Politik habe es Diskussionen gegeben, wie man den Bürgern es ermöglichen kann, sich spontan in der Grünanlage zu bewegen. Die Stadt Göttingen wolle es den Bürgern ermöglichen, aktiv und fit zu sein. Lucas Wilke vom Göttinger Paddelclub, der bei der Eröffnung Björn Pfeiffer, vertrat sieht in dem Park „eine gute Ergänzung“ zum vereinseigenen Kraftraum. Wilke, der die Jugend des Paddel Clubs trainiert, kann die Geräte zur Kräftigung der Armmuskulatur im Training integrieren. Auch die Bank, an der sich mit Sit-ups die Bauchmuskulatur trainieren lässt, sei für Paddler nützlich: „Die Körperspannung ist beim Paddeln wichtig“, erläutert Wilke.

Von Julian Habermann

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