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Göttingen Christoph 44 hebt 1285 Mal ab
Die Region Göttingen Christoph 44 hebt 1285 Mal ab
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17:31 03.04.2018
Rettungshubschrauber der DRF Quelle: DRF
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Göttingen

1.285 Mal ist der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 im vergangenen Jahr an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) abgehoben. Die beiden niedersächsischen Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) mit Standort in Göttingen und Hannover wurden insgesamt 2.072 Mal alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Im Jahr zuvor waren es landesweit etwa genau so viele Einsätze, nämlich 2.067. Das teilt die DRF mit. Die Maschine in Hannover hob 787 Mal im Jahr 2017 ab, die in Göttingen 500 Mal mehr. Bundesweit wurden die Besatzungen der DRF Luftrettung im vergangenen Jahr 36.283 im Einsatz.

„Normale Schwankungen“

Der Göttinger Rettungshubschrauber bringt tagsüber den Notarzt des Göttinger Klinikums zu Patienten in Not. Egal ob Herzinfarkt, Schlaganfall oder Autounfall, der Hubschrauber bringt die ärztliche Hilfe in wenigen Minuten.

In den Vorjahren lag die Einsatzzahl meist etwas höher bei etwa 1400. „Das sind aber normale Schwankungen”, sagt Markus Roessler, Leitender Notarzt im Landkreis Göttingen und Oberarzt für Notfallmedizin an der UMG. Im ersten Quartal des neuen Jahres sei das Team bereits deutlich häufiger zum Einsatz geflogen als im Quartal zuvor.

DRF für 24-Stunden-Einsatzbereitschaft

Die medizinischen Fachgesellschaften sagen nach einer Mitteilung der DRF klar: „Zeit ist Leben“. Patienten, die innerhalb der sogenannten Golden Hour in Spezialkliniken, beispielsweise einem Herzkatheterlabor oder einer Schlaganfallabteilung, versorgt werden, haben häufig bessere Chancen zu überleben und sich wieder vollständig zu erholen. Der Transport im Hubschrauber bringe hierbei einen enormen Zeitvorteil. Im vergangenen Jahr musste bereits mehr als jeder Dritte von der DRF Luftrettung versorgte Notfallpatient anschließend im Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Bisher, so die DRF weiter, haben die Besatzungen an den meisten Hubschrauberstationen - so auch in Göttingen - Dienstschluss, wenn der Abend dämmert. Die DRF plädiert deshalb für eine 24-Stunden-Einsatzbereitschaft – oder in einem ersten Schritt – für die Erweiterung der Dienstzeiten in die frühen Morgen- und Abendstunden hinein.

Von Britta Bielefeld

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