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Die Region Göttingen Das Kirchenjahr

Das Kirchenjahr

Adventszeit: Mit ihr beginnt Ende November oder Anfang Dezember das Kirchenjahr. Die Tage werden kürzer, und die Christen warten darauf, dass mit Jesus Christus das Licht in die Welt kommt. Sie warten auf die Ankunft – das ist die Übersetzung des lateinischen Wortes adventus – des Gottessohnes. Das ist in einem doppelten Sinn gemeint: Zum einen wird auf Weihnachten gewartet, das an den Tag erinnert, an dem Jesus mit seiner Geburt das erste Mal in diese Welt kam. Zu anderen wird aber auch darauf gewartet, dass Jesus das zweite Mal erscheint – am Ende der Tage. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Weihnachten: Am Ende der Adventszeit wird von Heiligabend bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag die Geburt Jesu Christi und damit die Menschwerdung Gottes gefeiert. Dies geschieht kurz nach der längsten Nacht des Jahres und ist damit ein passender Zeitpunkt für das „Licht der Welt“, als das sich Jesus in der Bibel selbst bezeichnet. Für Christen ist das Besondere, dass Gott zu den Menschen hinabsteigt. „Er möchte den Menschen nahe sein und sie erlösen, indem er sich erniedrigt, klein macht wie ein hilfloses Kind. Deshalb gilt Weihnachten auch als Fest der Liebe und der Versöhnung“, heißt es auf der Internetseite der katholischen Kirche. Quelle: Christina Hinzmann
Passionszeit: Am Aschermittwoch ist der Karneval vorbei – und für die Christen beginnt der Blick auf die Leidenszeit Jesu und dessen Tod am Kreuz. Früher war die 40-tägige vorösterliche Zeit in der evangelischen Kirche eher als Passionszeit, in der katholischen Kirche eher als Fastenzeit bekannt. Doch heute haben sich die beiden großen christlichen Kirchen vielfach angenähert. „Sieben Wochen ohne Enge“ heißt die übergeordnete Fastenaktion der evangelischen Kirche für 2016. Darüber hinaus nehmen sich Christen häufig privat vor, zum Beispiel auf Süßigkeiten, Alkohol oder Zigaretten, aufs Fernsehen oder auf Computerspiele zu verzichten. Der Verzicht soll der Umkehr und der Konzentration auf das Wesentliche dienen. Dadurch sollen Zeit und Mittel frei werden für die Auseinandersetzung mit sich selbst, für Solidarität mit den Armen und die Vorbereitung auf die Begegnung mit Gott.Karfreitag: Die Christen gedenken des Todes Jesu am Kreuz. Dieses schmähliche Ende des Gottessohnes verstörte schon die Menschen in der Antike. Auch heute tun sich die Menschen noch schwer damit, gerade in einer auf Vitalität und Effektivität ausgerichteten Zeit. Wie der Tod zu deuten ist, wird in den Kirchen durchaus diskutiert. Die Vorstellung des Kreuzestodes als Sühneopfer, bei dem Jesus für die Sünden der Menschen gestorben ist, wird teilweise infrage gestellt. Der Kreuzestod Jesu wird dann eher als unausweichliche Konsequenz seines radikalen Andersseins, seiner radikalen Botschaft von der Vergebung und Liebe Gottes gesehen. Zugleich wird das Leiden Christi am Kreuz als Mitleiden mit den Menschen verstanden und als Umwertung aller Werte, die das Recht des Stärkeren durchkreuzt. Das zeigt sich zwei Tage später in aller Deutlichkeit. Quelle: Christina Hinzmann
Ostern: Die Natur erwacht nach dem Winter zu neuem Leben, und Christen feiern ihr höchstes Fest: die Auferstehung Jesu von den Toten. Dass Leid, Kreuz und Tod nicht das letzte Wort haben, dass es die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gibt, ist das zentrale Element der christlichen Botschaft. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, hat es in diesem Jahr so ausgedrückt: „Gegen das Dunkel von Ungerechtigkeit und Gewalt setzen wir das feste Vertrauen, dass am Ende alle Tränen abgewischt werden und alles Unrecht zurechtgerückt werden wird. Das gibt uns die Kraft, schon jetzt für Gerechtigkeit und die Überwindung der Gewalt einzutreten.“ Quelle: Swen Pförtner
Himmelfahrt: In der Bibel wird geschildert, wie Jesus sich nach der Auferstehung noch mehrere Male seinen Jüngern zeigt. So gibt es die Geschichte von den Emmausjüngern und die Geschichte vom zweifelnden Jünger Thomas, der seine Finger in die Wundmale Jesu legen darf, die von der Kreuzigung stammen. Laut Apostelgeschichte blieb Jesus noch 40 Tage auf der Erde, ehe er vor den Augen der Jünger in den Himmel erhoben wurde. An dieses Ereignis erinnern die Christen im Frühling am Himmelfahrtstag. Mit der Entrückung Jesu sei dieser zudem sichtbar aus seinem regionalen Wirkungskreis herausgehoben worden, meint der Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen, Friedrich Selter. Damit sei klar geworden, dass Christi Botschaft der ganzen Welt gelte. Quelle: Christina Hinzmann
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