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Göttingen Braunschweiger Zöllner treiben mehr als eine Milliarde Euro ein
Die Region Göttingen Braunschweiger Zöllner treiben mehr als eine Milliarde Euro ein
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00:33 26.03.2015
Mit einer mobilen Röntgenanlage können die Beamten Lastwagen überprüfen, ohne sie zu entladen. Quelle: EF
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Göttingen/Braunschweig

Auf die klassische Steuer für die Einfuhr von Waren aus Ländern außerhalb der Europäischen Union entfielen dabei etwa 56,7 Millionen Euro, teilt Zollamtssprecher Frank Mauritz weiter mit.

Die hier ebenfalls zu erhebende Einfuhrumsatzsteuer betrug 607 Millionen Euro. Mauritz: „Der Zoll nimmt Jahr für Jahr rund die Hälfte der dem Bund zufließenden Steuern ein.“ Die Arbeit der Zöllner erstreckt sich schon lange nicht mehr auf die Erhebung von Steuern und Zöllen. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem Sicherung eines reibungslosen internationalen Warenverkehrs und eines fairen Wettbewerbs, den Kampf gegen Schwarzarbeit, Produktpiraterie und Kriminalität sowie der Einsatz für den Artenschutz.

So wurden im vergangenen Jahr auf dem Gebiet der Schwarzarbeitsbekämpfung eine Schadenssumme in Höhe von 12,18 Millionen Euro aufgedeckt. Dazu wurden mehr als 13000 Personenbefragungen und Prüfungen von Arbeitgebern vorgenommen. Außerdem treibt die zentrale Vollstreckungsstelle des Hauptzollamts Forderungen bei, die vom Schuldner nicht freiwillig bezahlt werden. „Das Auftragsvolumen der eingehenden Vollstreckungsersuchen“, erklärt Mauritz weiter, „lagen mit mehr als 1,22 Milliarden Euro auf einem neuen Rekordniveau.“

Beigetrieben werden Forderungen für die Bundesagentur für Arbeit, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und weitere Sozialbehörden sowie die Zollverwaltung. Neben Göttingen hat das Hauptzollamt mit seinen 550 Beschäftigten Standorte in Braunschweig, Goslar, Helmstedt, Hildesheim und Wolfsburg.

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