Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen CDU verteidigt LKH-Verkauf unter Wert
Die Region Göttingen CDU verteidigt LKH-Verkauf unter Wert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 14.01.2013
Quelle: dpa/Warmuth (Symbolbild)
Anzeige
Göttingen/Hannover

Der Landesrechnungshof moniert, dass die LKH trotz einer Wertes von 343 bis 378 Millionen Euro für nur 102 Millionen an private Klinikbetreiber verkauft worden sei (Tageblatt berichtete). Für das Göttinger LKH wurden nur 13,5 Millionen erlöst, für Tiefenbrunn nur 355 000 Euro. Der Preis sei in diesen Ausschreibungsverfahren „nur ein nachrangiges Kriterium“ gewesen, erklärte der Göttinger CDU-Landtagsabgeordnete Fritz Güntzler. Wichtiger sei die Bewertung der medizinischen Konzepte gewesen.

Unterdessen geht die heftige Kritik am LKH-Verkauf weiter. Der Göttinger SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann sagte, die Steuerzahler hätten „für den schwarz-gelben Privatisierungwahn teuer bezahlt. Wer privaten Investoren und Beratungsfirmen soviel Geld schenkt, setzt sich dem Verdacht aus, dass dies nicht ohne Gegenleistung geschehen ist.“

Mit Blick auf Planungsversäumnisse beim Verkauf des LKH Göttingen erklärte Rolf Becker, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen, man habe es „nicht nur mit den negativen Auswirkungen einer fehlgeleiteten Privatisierungsideolgie zu tun, sondern leider auch mit einer Höchstleistung an fachlichem Unvermögen“.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei den Verhandlungen über die Kreisfusion in Südniedersachsen knirscht es auf den letzten Metern offenbar kräftig. Northeim besteht darauf, „Nägeln mit Köpfen“ zu machen und insbesondere die Verteilung von Stellen und Behördenstandorten möglichst genau vor einer Kreisfusion festzuschreiben.

14.01.2013

Es sind Szenen, die Michael Kurze vermutlich niemals vergessen wird: „Das Kind hat geschrien, und überall war nur noch Qualm.“ Wie er und seine Mitstreiter die Scheibe dann eingeschlagen und die Gurte gelöst haben, weiß er trotzdem nicht mehr. „Da denkt man nicht groß nach, man macht irgendwie“, fügt der 25-jährige Teistunger an.

14.01.2013
Göttingen Der Verfall eines Wohnkomplexes - Göttingens Groner Landstraße 9

Der Totschlag vor einigen Wochen in der Groner Landstraße 9 hat dem Gebäude einmal mehr unrühmliche Aufmerksamkeit beschert. Schon seit Jahren sind Polizei- und Feuerwehreinsätze dort Normalität. Ein Blick auf ein schwieriges Haus – und die Versuche, dort die Lage zu verbessern, auch für die Nachbarn.

14.01.2013
Anzeige