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Göttingen „Cluster-Wohnen“ im „Tower“
Die Region Göttingen „Cluster-Wohnen“ im „Tower“
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00:32 26.02.2018
Neue Pläne für das EAM-Gebäude an der Kasseler Landstraße. Quelle: Richter
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Göttingen

Aus dem ehemaligen EAM-Gebäude an der Kasseler Landstraße wird der EAM-Tower: Die Besitzer des Hauses und des Grundstückes der Göttinger Firma Tetraeder Immobilen GmbH haben am Donnerstag den Mitgliedern des Bauausschusses mündlich vorgestellt, wie sie die künftige Nutzung planen. Der Turm, der zur Zeit skelettiert wirkt, soll nach den Vorstellungen der Investoren in den unteren Stockwerken gewerbliche Flächen, beispielsweise für Büros bieten. In den oberen Etagen sind Wohnungen vorgesehen.

Modulbauweise geplant

Das 25 mal 25 Meter messende Gebäude soll demnach nicht komplett abgerissen sondern mit Wohnungen gefüllt werden. Dafür gibt es ein Konzept, in dem der Kern des Hauses in der Mitte bestehen bleibt. Was die Investoren vorstellten, sei aber zunächst eine „Studie”, erklärte ihr Architekt. Demnach sollen in dem Tower dann in Modulbauweise Flur, Bad und WC-Elemente als „Servicebox” im mittigen Kern eingesetzt werden. Rundherum entsteht dann Wohnraum. In die Fassade sollen Loggien eingesetzt werden. Die Wohnungen seien in ganz unterschiedlichen Zuschnitten denkbar, vom Apartment bis zur großen Familienwohnung. „Cluster-Wohnen”, nannte der Architekt das Konzept. Denkbar seien auch Modelle für Senioren, oder moderne Konzepte mit Gemeinschaftsküchen. „Als soziales Wohnen funktioniert das allerdings nicht“, so der Architekt.

Neubau Kindertagesstätte

An den Tower nach Osten angrenzend, soll zudem eine zweistöckige Kindertagesstätte entstehen – als Neubau geplant. Entlang der Kasseler Landstraße wollen die Investoren zudem einen Hotelneubau hochziehen. Von den Plänen war Olaf Feuerstein (CDU) „angenehm überrascht”. „Das sieht gut aus”, sagte er, und die meisten seiner Ausschuss-Kollegen stimmten ihm zu.

Der bestehende Bebauungsplan lässt diese gemischte Nutzung aber nicht zu. Deshalb hat die Stadtverwaltung ein Verfahren zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans in Gang gesetzt, um das Tetraeder-Projekt möglich zu machen. Außerdem soll ein städtebaulicher Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen werden.

Von Britta Bielefeld

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