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Göttingen Das neue alte Göttinger Carré
Die Region Göttingen Das neue alte Göttinger Carré
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00:19 29.05.2013
Wird demnächst umgestaltet: In das Kaufhaus Carré an der Weender Straße zieht ein Textilgeschäft ein, „das es bislang in Göttingen noch nicht gibt“. Quelle: Vetter
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Göttingen

ERWE-Geschäftsführer Heinz Rüdiger Weitzel stellte während der Sitzung des Bauausschusses vor, wie das Einkaufszentrum künftig aussehen soll. „Wir haben den Bauantrag gestellt, der wird jetzt in der Verwaltung bearbeitet“, erklärte Weitzel.

Die so genannte „Entmietung“ der jetzigen Geschäfte laufe bereits“, sagte er. Ende Juni und Ende Juli ziehen sie aus. Deshalb hoffen die Investoren auf ein zügige Genehmigung für den Umbau.

Bei Politik und Verwaltung kam die Planung für das Carré gut an. Wie Weitzel erklärte, habe man einen ersten Entwurf zurückgezogen, weil es massive Einwände an dem Erscheinungsbild gab.

Nun soll das Carré eine helle Natursteinfassade bekommen, maximal 85 Quadratmeter Außenwerbung sind erlaubt.

„Aufgefrischt“ und umgestaltet

„Eine saubere architektonische Gliederung“, nennt Weitzel das, was optisch ein wenig an das Berliner Kaufhaus Kadewe erinnert. Auch das angrenzende Parkhaus wird „aufgefrischt“, die Fassade umgestaltet. „Refurbishing“ nennt Weitzel das Konzept – aus alt mach neu. 

Das Gebäude von 1972 bleibt bestehen, wird aber komplett überholt und auch im Inneren umgestaltet. Das im Jahr 1972 gebaute und in den Jahren 1990 und 2001/2002 sanierte Kaufhaus hat eine Gesamtmietfläche von gut 13 500 Quadratmetern, das Parkhaus 288 Stellplätze.

Innen werden beispielsweise neue „Expressrolltreppen ins zweite Geschoss gebaut, der Elektronikmarkt zieht auch dort ein. Auch das rote Pflaster vom dem Haus will der Investor ersetzen.

Internationales Textilunternehmen

Der Eingang vom Stumpfebiel fällt künftig weg, was Christian Henze (SPD) kritisierte. Weitzel erklärte auch warum: „Der Mieter, der dort einzieht, möchte das nicht“.  Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss zieht ein großes internationales Textilunternehmen ein.

„Eines, dass es in Göttingen noch nicht gibt“, sagt er. Mehr verrät er nicht. Auch die Bauausschusspolitiker wissen bislang nicht, ob es sich eventuell um das spanische Modehaus Zara handelt.

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