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Göttingen Diskussion über Baugebiet Zimmermannstraße
Die Region Göttingen Diskussion über Baugebiet Zimmermannstraße
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13:30 11.03.2018
Auf diesem Grundstück an der Carl-Zeiss-Straße in unmittelbarer Nähe zur Lokhalle soll ein Hotel gebaut werden. Quelle: Christoph Mischke
Göttingen

Mit dem neuen Baugebiet an der Zimmermannstraße beschäftigen sich die Mitglieder des Bauausschusses während der Sitzung am Donnerstag, 22. Februar. Zwei Tagesordnungspunkte gibt es zum Thema. Zum einen soll die Vergabe der Fläche nicht nur über den höchsten Preis, sondern über das beste Konzept erfolgen. Ziel ist es, für mehr „städtebaulichen Qualität” zu sorgen. Außer einem Grundstück am „Greitweg Nord“ in Grone soll auch die städtische Teilfläche des künftigen Baugebiets an der „Zimmermannstraße“ als “Konzeptvergabe” ausgeschrieben werden. Dabei handelt es sich um eine nordwestlich der Straße „Am Klausberge“ liegende Freifläche, die, geprägt durch die umgebende Wohnbebauung, als Wohnpotenzialfläche im Flächennutzungsplan ausgewiesen ist. Der Bebauungsplanentwurf sieht für die Fläche zunächst eine Errichtung von etwa 50 Wohneinheiten vor. Allerdings werde derzeit geprüft, ob auch die östlich angrenzende, in Privateigentum stehende Freifläche, bebaut werden kann. In die Konzeptvergabe fließen nach einem Punktesystem beispielsweise wohnungspolitische Kriterien, die Vielfalt und der Anteil an barrierefreien und behindertengerechten Wohnungen, die städtebauliche Qualität sowie ökologische, energetische und verkehrliche Kriterien mit ein. Zudem geht es in einem weiteren Punkt darum, dass die angrenzende Fläche, die nicht im Besitz der Stadt ist, aus dem Landschaftsschutzgebiet Leinetal herausgenommen werden soll. Die Fläche liegt am östlichen Ende der Zimmermannstraße.

Weitere Punkte auf der Tagesordnung sind die Umgestaltung des Wochenmarktplatzes und der Bebauungsplan „Bahnhof - Westseite“, bei dem es auch um die Fläche für ein neues Hotel geht. Mit dem Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur städtebaulichen Neugestaltung der Fläche geschaffen werden. Es geht um die Grundstücke der Gebäude Groner Landstraße 24-32 und Bahnhofsallee 1d, 1e sowie ein nördlich anschließendes, zum Lokhallenareal gehörendes Flurstücks. Von der Erweiterung des Planbereichs sind das unbebaute Eckgrundstück Groner Landstraße/Carl-Zeiss-Straße sowie die Carl-Zeiss-Straße selbst bis zu einer Tiefe von etwa 100 Metern betroffen.

Die Sitzung beginnt am Donnerstag, 22. Februar, um 16 Uhr im Situngssaal 118 im Neuen Rathaus.

Von Britta Bielefeld

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