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Göttingen Dreh auch in Göttingen: Mystery-Thriller mit Ingrid Steeger
Die Region Göttingen Dreh auch in Göttingen: Mystery-Thriller mit Ingrid Steeger
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00:17 22.02.2013
Soll im Mystery-Thriller von Regisseur Schreivogel eine Spiritistin mimen: Ingrid Steeger. Quelle: Hinzmann
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Göttingen/Friedland

Sogar einen in Worbis residierenden Templergroßmeister hat Schreivogel aufgesucht. Zusammen mit Schauspieler Franz Hofmann (46) entwickelte er das Drehbuch.

Hofmann spielt einen jungen Historiker aus der Großstadt, dessen Onkel überraschend an einem Herzinfarkt stirbt. Der Historiker erbt das abgelegene Haus des Onkels. „Nicht einmal Handyempfang gibt es in der Gegend“, berichtet Schreivogel und grinst vielsagend. Wie bei diesem Genre nicht anders zu erwarten ist, sieht der Erbe bald eine dunkle, gesichtslose Gestalt in Mönchskutte durch das Haus huschen. Gemeinsam mit dem Ortschronisten des nächsten Dorfes, für diese Rolle gewann Schreivogel Horst Janson, den „Horst“ aus der Sesamstraße, geht der Großstädter auf Gespensterjagd.

Steeger als Spiritistin

Eine Spiritistin stellt den Kontakt zur Totenwelt her. Diese Rolle übernimmt Ingrid Steeger, bekannt aus der früheren TV-Serie Klimbim, die in Kassel Theater spielt. Das geerbte Haus, so stellt sich heraus, steht auf den Grundmauern einer alten Templerburg, wo einst schwarze Messen gefeiert wurden. Der Erbe stürzt in die Katakomben, als er auf einem kleinen Friedhof in der Nähe des Hauses die Grabsteine untersucht. „Es fließt kein Blut“, betont Schreivogel.

Sven Schreivogel

Der Neu-Eichenberger, der Produzent, Regisseur und Autor in einer Person ist, dreht auch in Göttingen: so in einer Notarskanzlei in der Nähe der Stadthalle und auf den Fachwerkstraßen bei der Albanikirche. Derzeit sucht er noch eine historische Gaststätte. 30 Drehtage hat er angesetzt. Im Mai soll es losgehen. 

Gruselkrimi Seelenspiegel

Schreivogel hat schon einmal einen Film produziert: 1996/97 den Gruselkrimi „Seelenspiegel“. Damals war er 23 Jahre alt, hatte 125 Leute vor und hinter der Kamera. Sein Budget belief sich auf 125 000 Euro. 1998 war die Premiere im Göttinger Sterntheater. Die Einnahmen blieben überschaubar. Das Fernsehen wollte den 72-minütigen Stummfilm in Schwarz-Weiß nicht haben. So blieben Schreivogel neben Erfahrungen vor allem Schulden. 2003 gründete er eine eigene Firma, Noctourna Entertainment, und hat seither 50 Hörbücher und Hörspiele produziert. Nun wagt er einen neuen Versuch: diesmal 90 Minuten und in Farbe. Der Film wird auf DVD erscheinen. Einen Vertrieb hat Schreivogel bereits gefunden. Premiere ist 2014, wenn sich die Hinrichtung des letzten Templergroßmeisters auf dem Scheiterhaufen zum 700. Mal jährt.

 

Von Michael Caspar

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