Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Edith-Stein-Preis an Schwester Karoline
Die Region Göttingen Edith-Stein-Preis an Schwester Karoline
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:29 17.11.2009
Anzeige

Die gelernte Krankenschwester hat in den vergangenen 40 Jahren in Chile ein Sozialwerk mit Kindertagesstätten, Behindertenbetreuung und freier medizinischer Betreuung aufgebaut, berichtete Schavan. Es bleibe noch viel zu tun, betonte die Ministerin. Mit Blick auf den Koalitionspartner FDP erklärte sie, dass Deutschland nicht an der Entwicklungshilfe sparen dürfe.

Meyer, der die 450 Zuhörer minutenlang stehende Ovationen spendeten, gab das Lob für ihre Arbeit zurück. Ohne Hilfe hätte sie „das Elend, die Misere, die Bosheit“ nicht durchstehen können. Sie berichtete von dem Schmerz, den ihr die Bekehrung Südamerikas mit dem Schwert vor 500 Jahren bereite. Sie wolle den Menschen zeigen, dass hinter dem Kreuz die Liebe stehe. Schwester Karoline betonte, dass Religion immer kulturell gebunden sei. Die Indianer verehrten in ihren traditionellen Religionen den gleichen Gott wie die Christen. So suchten die chilenischen Mapuche-Indianer die Begegnung mit Gott auf dem freien Feld, die europäisch geprägten Christen in Kathedralen. Das Preisgeld von 5000 Euro sei für ein Frauen-Projekt in einem peruanischen Bergdorf vorgesehen.
Am Rande der Preisverleihung demonstrierten Studenten gegen die Bildungspolitik der Bundesregierung.

Von Michael Caspar

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Relativ glimpflich verlief ein Unfall mit einem rumänischen Sattelzug, der am Dienstagvormittag innerhalb der Ausfahrt der Autobahn 7 bei Elliehausen auf regennasser Fahrbahn aus der Kurve getragen worden war.

17.11.2009

Der nördliche Göttinger Stadtteil mit seinen mehr als 20 000 Einwohnern ist der einwohnerstärkste Stadtteil der Leinestadt. Zumindest die alten Weender trauern immer noch den Zeiten vor der Eingemeindung 1964 als selbstständige Gemeinde nach. Mit der Zeit der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis in die Gegenwart befasst sich der dritte Band der Weender Ortschronik – von der Arbeitervorstadt zum Göttinger Ortsteil.

17.11.2009

Diemarden soll als erstes Dialogdorf Maßstäbe für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung eines Ortes setzen. Dabei wird das Projekt von Wissenschaftlern begleitet. Weitere Dörfer im Raum Göttingen will das Interdisziplinäre Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) an der Göttinger Uni dann über eine Ausschreibung gewinnen.

17.11.2009
Anzeige