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Göttingen Ehemaliges IWF-Gebäude als Flüchtlingsheim „zu teuer“
Die Region Göttingen Ehemaliges IWF-Gebäude als Flüchtlingsheim „zu teuer“
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16:52 14.11.2014
Die Göttinger Grünen schlagen die Nutzung der leer stehenden Immobilie am Nonnenstieg vor. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Das fordert der Göttinger Stadtverband der Grünen mit Blick auf steigende Flüchtlingszahlen bei gleichzeitigem Unterkunftsmangel. Die IWF-Immobilie sei weitgehend saniert und könne etwa zur Hälfte ohne große Umstände nutzbar gemacht werden, sagt Vorstandsmitglied Yonas Schiferau. Vorteilhaft für eine gute Integration sei zudem, dass sich das Gelände in einem Wohngebiet befinde.

Ein Sprecher der Stadt wollte diesen Vorschlag, neben dem es noch viele weitere gebe, nicht weiter kommentieren. Zumal die Idee nicht neu ist und bereits vor einem Jahr diskutiert wurde. Damals hatte die Verwaltung abgewunken.

Begründung: Der erforderliche Umbau sowie die Ausstattung mit Toiletten und anderen Versorgungsbereichen sei zu teuer. Zumal die Stadt bisher auf die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen setzte. Inzwischen plant sie aber auch Unterkünfte in einem Bürohaus am Lutteranger, im ehemaligen Rechnungsprüfungsamt sowie den Bau einer Gemeinschaftsunterkunft.

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