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00:20 27.06.2018
Saniertes Zweifamilienhaus in Eddigehausen. Quelle: Swen Pförtner
Göttingen/Eddigehausen

In Göttingen konnte unter anderem das gemeinsame Forschungsgebäude des Instituts für „Biostructural Imaging of Neurodegeneration der UMG“ und des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (BIN/DZNE) besichtigt werden. Architekt Michael Jäger vom pbr Planungsbüro Rohling stellten den Besuchern das Gebäude vor. Hierfür hatte er zunächst einmal eine Präsentation vorbereitet, in der er zunächst einmal über die Planung berichtete. „Bei der Planung des Baus haben wir eine Standortanalyse vorgenommen, sodass wir anschließend bei der Gebäudeplanung die Typologie des Gebietes aufnehmen konnte“, sagte Jäger. Beim Bau sei es wichtig gewesen, zwei Einrichtungen an einem Standort entstehen zulassen, sodass sie eine gemeinsame Infrastruktur nutzen können.

Unter anderem haben das BIN und das DZNE ein gemeinsames Treppenhaus. Bei der Raumplanung sei zudem dadrauf geachtet worden, dass sich Büroräume und Labors immer gegenüber liegen. Die Gesamtkosten lagen laut Jäger bei rund 28 Millionen Euro. Der Planungsbeginn für das Gebäude in der Von-Siebold-Straße war im Oktober 2011, der Bau an sich startet im Januar 2013 und Juni 2016 konnte es an die Universitätsmedizin, die Bauherrin des Projekts war, übergeben werden. Zum Bau gehört auch ein Innenhof, der sich laut Jäger auch für Feiern eigne. „Beim Bau war zudem wichtig, dass wir einen hohen Tageslichteinfall erreichen“, sagte Jäger. Außerdem sei viel mit Farbe gearbeitet worden. So ist auf jeder Etage eine Wandseite grün und die andere blau. Die beiden Farben ergänzen zudem an der Fassade die hellen Klinker. „Aus unserer Sicht fügt sich das Gebäude gut in seine Umgebung ein“, sagte Jäger.

Aus alt wird modern

In Eddigehausen präsentierte Irmgart Kösters von K2 Architekten, die Geschichte wie aus einem alten Haus ein modernes Neues wurde. 2014 kaufte eine junge Familie ein altes Zweifamilienhaus, wollte dies aber als Einfamilienhaus nutzen. „Bei der Gestaltung war der Familie vor allem wichtig, dass sie den guten Ausblick, den es hier gibt, nutzen können und viel Tageslicht ins Haus kommt“, berichtete Kösters den zahlreichen Besuchern, die an den drei Führungen durch das Haus teilnahmen. Vor dem Umbau habe es sich um zwei Wohnungen mit jeweils vier Zimmern gehandelt. Jede Etage verfüge über etwa 115 Quadratmeter. „Wir haben während der Umbauphase unter anderem für Durchblick auf allen Etagen gesorgt“, sagte Kösters. Zu den entscheidenden Veränderungen an dem ehemaligen Zweifamilienhaus zähle der Einbau einer Sauna und das im Erdgeschoss aus fünf Räumen ein großer Wohn-, Ess-, und Kochbereich mit einer Größe von rund 80 Quadratmetern entstanden sei. „Damit dies möglich war, haben wir mehrere Wände herausgenommen, und Stahlträger eingezogen“, erklärte Kösters.

Eine besondere Arbeit sei es gewesen, den Räumen in dem alten Haus eine höhere Deckenhöhe zu geben, hierbei sei um jeden Zentimeter gekämpft worden. „Bei den Arbeiten haben wir von oben angefangen und zunächst einmal mit dem Arbeiten am Dach angefangen“, erklärte die Architektin. Dies sei geschehen, um die Statik des Hauses zu keinem Zeitpunkt der Arbeiten zu verändern. Insgesamt habe es während der rund ein Jahr dauernden Bauarbeiten mehrere größere statische Eingriffe an dem Haus gegeben, um es nach den Vorstellungen der Familie zu einem modernen Einfamilienhaus umzubauen.

Kösters ging zudem auf die aktuellen Immobilienreise ein, und sagte, dass wenn man ein solches Haus in der Lage kaufen möchte, man sich schnell entscheiden müsse. Ansonsten könne es sein, dass man lange nach einem ähnlichen Objekt suchen müsse.

Von Vera Wölk

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