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Göttingen Ein Jahr dabei: Holtensens Ortsbürgermeisterin Karla Busch
Die Region Göttingen Ein Jahr dabei: Holtensens Ortsbürgermeisterin Karla Busch
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00:17 20.02.2013
Begrüßen die Gäste in der Mehrzweckhalle: Holtensens Ortsbürgermeisterin Karla Busch (l.) im Gespräch mit Verwaltungsstellenleiterin Birgit Pietsch. Quelle: Kunze
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Holtensen

Zuvor hatte Busch vor rund 100 Bürgern deutliche Worte in der Mehrzweckhalle gesprochen.

Nur allzu gerne wolle der Holtenser Ortsrat eine Ampel an der Kreuzung Lenglerner Straße/Eisenbreite aufstellen, abends das Licht im Ort anlassen oder die Mehrzweckhalle energetisch sanieren. „Leider können wir mit unseren Ortsrats-Mitteln nicht einmal einen dieser Wünsche erfüllen“, sagte Busch. Holtensen sei ein begehrter Wohnort. Allerdings habe dieser bald keine funktionierende Infrastruktur mehr. Nach der Schließung des Schlecker-Marktes in 2012 folge im Frühjahr nun die Bäckerei Schrickel.

Schlag ins Gesicht für alle Holtenser 

Dies seien Veränderungen, die akzeptiert werden müssten, im Gegensatz zur Entscheidung der Stadt, das Holtenser Gemeindezentrum zu verkaufen, von der man aus der Zeitung erfahren habe. „Das war ein Schlag ins Gesicht für alle Holtenser Bürger. Das ist anscheinend unser ganz spezielles Entschuldungsprogramm.“ Das Entschuldungsprogramm der Stadt sei indes wichtig, treffe die Holtenser aber eben in vielen Dingen. Was Holtensen ganz dringend benötige, sei eine zweite Hortgruppe für 20 Kinder. Aber wo? Dieses werde auch Thema in der nächsten Ortsratssitzung sein.

Abschließend ehrte Busch noch drei Bürger, die sich neben ihrer langjährigen Mitarbeit in Orts- und Stadtrat besonders auszeichneten. Als ihre politische Mentorin bezeichnete sie Heide Brückner, die bis zum vergangenen Jahr auch Vorsitzende im Kirchenvorstand war. „Ich habe viel von ihr gelernt.“

Name durch Erbeeren bekannt

Sein Name sei zwar durch Erdbeeren bekannt geworden, doch das sei eben nur ein Teil im Leben von Armin Mecke, dem ehemaligen Vorsitzenden der Verkoppelungsinteressentenschaft.

Und dann gab es da ja noch Buschs Vorgänger, in dessen Fußstapfen sie vor etwas mehr als einem Jahr getreten ist. „Holtensen wäre ohne ihn nicht das, was es jetzt ist. Ich kann gar nicht alles aufzählen, was er geleistet hat.“ Busch überreichte Wille, der 29 Jahre Holtensens Ortsbürgermeister war, eine Ehrenurkunde und sagte: „Zum Ehrenortsbürgermeister darf dich nur die Stadt machen. Aber stell dir vor, wir hätten es getan.“

Von Kristin Kunze

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