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Göttingen 25000 Quadratmeter für XXXL und Poco
Die Region Göttingen 25000 Quadratmeter für XXXL und Poco
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00:17 07.05.2017
Quelle: CH
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Göttingen

Der Entscheidung vorausgegangen war erneut eine heftige Debatte um für Göttingen und das Umland verträgliche Verkaufsflächen für dieses Segment, um eine Verhinderungsplanung gezielt gegen einen der beiden Investoren und um zusätzliche Gutachten. Die Ausgangslage: Der Göttinger Investor Hans-Rudolph Kurth will zwei Möbelmärkte (XXXL und Poco) mit zusammen etwa 33 000 Quadratmetern Verkaufsfläche westlich der Autobahn ansiedeln.

Die Politik muss dafür einer Art Sondergenehmigung zustimmen, da bisherige städtische Vorgaben das Projekt verhindern. Zugleich hatte ein Gutachten der Firma GMA vor zwölf Jahren festgestellt, dass Möbelanbieter in dieser Größe an dem „Sonderstandort West“ in der Region verträglich seien. Die geplante Größe stößt bei allen Fraktionen auf Kritik. Piraten und Linke beklagen zudem einen nach ihrer Kenntnis arbeitnehmerunfreundlichen Umgang des größeren Möbel-Konzerns mit seinem Personal.

In aufeinander folgenden Abstimmungsschritten hat der Ausschuss zunächst den Vorschlag der Gruppe von Piraten, Die Partei, Göttinger Linken und Antifa-Linke, die Verkaufsfläche auf 14500 Quadratmeter, und den Antrag der FDP, sie auf 20000 Quadratmeter zu beschränken, mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. SPD und Grüne setzten abschließend die Marke von 25000 Quadratmetern durch - mit Unterstützung der CDU und dann auch der Linken und Piraten.

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