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Göttingen Die Meinungen über Weihnachtsmarkt-Elch „Rudi“ gehen auseinander
Die Region Göttingen Die Meinungen über Weihnachtsmarkt-Elch „Rudi“ gehen auseinander
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17:55 28.11.2018
Der sprechende und singende Elch „Rudi“ vor Marco Beinhorns Tiroler Hütte auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt. Quelle: R
Göttingen

Im vergangenen Jahr hat er eine Hütte auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt geziert: der singende und sprechende Elch „Rudi“. Allerdings nur kurz, denn die Veranstalter seien der Meinung gewesen, dass er nicht in das Konzept gepasst habe. Deshalb sei er wieder abgebaut worden, heißt es einer Mitteilung der Tourist-Information Göttingen.

Das darauf folgende Medienecho sei groß gewesen und „die Meinung der Besucher und Besucherinnen eindeutig, wie zahlreiche Videos im Internet beweisen“: Sie hätten den Elch gerne weiterhin auf dem Weihnachtsmarkt gesehen.

Resonanz am Eröffnungstag positiv

In diesem Jahr nun soll Rudi die Göttinger Weihnachtsmarkt-Gäste mit Geschichten zur Weihnachtszeit und zu Göttingen unterhalten, bei denen auch der Elchpreis nicht fehlen dürfe. „Die Resonanz am Eröffnungstag war durchweg positiv. Kinder und Erwachsene staunten und freuten sich über den augenzwinkernden, sprechenden und singenden Gesellen“, heißt es in dem Schreiben weiter. Auch die beiden „Elch-Väter“ Ingo und Marco Beinhorn seien glücklich, dass ihr Elch nun einen „schönen Platz“ auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt gefunden habe.

Einsatz von Rudi verherrliche Jagd

Doch nicht jeder erfreut sich an Rudi. Eine Leserin, die sich an das Tageblatt gewandt hat, findet den Einsatzes des mechanischen Elch-Kopfes „geschmacklos“. Er signalisiere, insbesondere Kindern, dass es in Ordnung sei, Tiere zu jagen, und sie dann, als ob nichts Problematisches daran sei, mit einem lustigen Weihnachtshut zu dekorieren und mitten auf dem Weihnachtsmarkt zu präsentieren.

Die Tourist-Information widerspricht dieser Einschätzung in ihrer Mitteilung. „Aus unserer Sicht ist der Weihnachtselch eine neue Attraktion auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt, die schon am ersten Tag für viel Aufsehen sorgte“, sagt Angelika Daamen, Tourismus-Chefin in Göttingen. „Besonders schön war es, in die staunenden Kinderaugen zu sehen. Wir sagen: Herzlich willkommen, Rudi!“

Von Nora Garben

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