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Göttingen Entscheidung über EAM-Gebäude
Die Region Göttingen Entscheidung über EAM-Gebäude
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09:19 10.10.2018
Das EAM-Gebäude an der Kasseler Landstraße. Quelle: Niklas Richter
Göttingen

Erneut beraten die Mitglieder des Bauausschusses des Göttinger Rates über das EAM-Gebäude: Am Donnerstag, 18. Oktober, besichtigen sie zunächst die Kreuzung am Groner Tor, gegen 16 Uhr wird die Sitzung dann im Neuen Rathaus fortgesetzt.

In dem ehemaligen EAM-Gebäude will die Tetraeder Immobilen-GmbH als Eigentümerin ein Wohnhaus mit Kindertagesstätte und Büros bauen. Geplant sind gemäß der Unterlagen eine Krippe/Kindertagesstätte im Anbau. Die beiden ersten Geschosse des Hochhauses sollen zu Büros umgebaut werden, ab dem zweiten Obergeschoss sind Wohnungen geplant.

Bebauungsplan Salinenweg für EAM-Haus ändern

Da eine derartige Nutzung nicht dem bestehenden Bebauungsplan „Salinenweg“ entspricht, muss er geändert werden. Bislang ist dort ein Gewerbegebiet festgeschrieben, das eine Wohnnutzung ausschließt. Die geplante soziale Einrichtung wäre nur als Betriebskindergarten zulässig.

Der neue Bebauungsplan, der nun diskutiert wird, sieht statt einem Gewerbe- ein “urbanes” Gebiet vor, im Bereich des Hochhauses ist es zudem erforderlich, die Immissionswerte anzupassen. Als nächster Verfahrensschritt soll laut dem Entwurf der Stadtverwaltung die öffentliche Auslegung erfolgen. Die Umsetzung des Vorhabens war ursprünglich für Anfang 2019 geplant.

Wohnen, Hotel und Kita auf ehemaligen EAM-Gelände

Im vergangenen Jahr hatten die Verantwortlichen der Firma Tetraeder bereits im Ausschuss vorgestellt, wie sie sich den neuen EAM-Bau vorstellen. Ihr „EAM-Tower“ soll demnach nicht komplett abgerissen, sondern mit Wohnungen gefüllt werden. Dafür gibt es ein Konzept, in dem der Kern des Hauses in der Mitte bestehen bleibt. Was die Investoren vorstellten, sei aber zunächst eine „Studie”, erklärte ihr Architekt damals. Demnach sollen in dem Tower dann in Modulbauweise Flur, Bad und WC-Elemente als „Servicebox” im mittigen Kern eingesetzt werden. Rundherum entsteht dann Wohnraum. In die Fassade sollen Loggien eingesetzt werden. Die Wohnungen seien in ganz unterschiedlichen Zuschnitten denkbar, vom Apartment bis zur großen Familienwohnung. „Cluster-Wohnen”, nannte der Architekt das Konzept. An den Tower nach Osten angrenzend, soll zudem eine Kindertagesstätte entstehen – als Neubau. Entlang der Kasseler Landstraße wollen die Investoren zudem einen Hotelneubau hochziehen.

Von Britta Bielefeld

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