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Göttingen Erste Skizzen für neue Fassade
Die Region Göttingen Erste Skizzen für neue Fassade
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14:42 08.02.2018
Der „Kachelofen“: die alte Fassade der Göttinger Stadthalle. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Nach ersten Berechnungen für knapp 23 Millionen Euro will die Stadt Göttingen die Stadthalle grundlegend sanieren. Grundlage für die Sanierung bildet ein 150seitiges Gutachten der Architektengruppe Wagener, dessen Umsetzung der Rat der Stadt im Mai 2017 beschlossen hatte.

Die konkrete Planung dafür ist inzwischen europaweit ausgeschrieben. Ausgenommen davon war die Neugestaltung der Fassade.

Pläne für das Hallenumfeld

Für diese haben Planungsbüros nun erste Entwürfe erarbeitet, die die Stadtverwaltung am Sonntag, 18. Februar, bei einer Bürgerinformation vorstellen will. Dabei sollen auch die Planer für das Hallenumfeld ihre Entwürfe kurz vorstellen.

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Die 1964 eröffnete Stadthalle in Göttingen soll saniert und das Umfeld vom Cheltenhampark bis zum Deutschen Theater neu überplant werden. Am Sonntag, 18. Februar 2018, haben Göttinger von 15.30 bis 18.00 Uhr die Möglichkeit, sich die ersten Entwürfe präsentieren zu lassen. Bereits im Mai 2017 organisierte die Stadtverwaltung eine Führung druch das in die Jahre gekommene Gebäude.

Im Anschluss werde es in einem Diskussionsforum für Bürger die Möglichkeit geben, Rückfragen an Planungsbüros und Stadtverwaltung zu stellen, heißt es in einer Ankündigung der Verwaltung. Interessierte könnten ihre Meinung auf Vordrucken vermerken, die vor Ort abgegeben werden können, oder sie direkt an den Stellwänden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen Büros im Foyer der Stadthalle mitteilen.

Anregungen auch online

Von Montag, 19., bis einschließlich Sonntag, 25. Februar 2018, sind die Entwürfe der Planungsbüros auch online unter stadthalle2021.goettingen.de/beteiligung aufzurufen. Sie können dort über ein Formular kommentiert werden. Die Anregungen würden gesammelt und im Anschluss an die Planungsbüros weitergegeben, heißt es weiter.

Alle Hinweise und Anregungen könnten in einer zweiten Verfahrensphase von den Büros bewertet und nach Möglichkeit entsprechend eingearbeitet werden. Eine Jury, die aus Fachverwaltung, Sachverständigen und Ratsmitgliedern besteht, will Mitte April jeweils ein Büro auswählen, das mit den weiteren Planungen beauftragt werden soll. Voraussichtlich im Mai 2018 will die Verwaltung dann über das Ergebnis im Bauausschuss des Rates berichten.

„Erheblichen Sanierungsbedarf“

Nach dem beschlossenen Sanierungskonzept soll das zwischen 1962 und 1964 erbaute Gebäude komplett geräumt, nahezu entkernt und bis auf tragende Elemente nach modernen energetischen und veranstaltungstechnischen Vorgaben erneuert werden. Auch Brandschutz, Heiz-, Schall- und Bühnentechnik werden erneuert.

„Ein Großteil der baulichen und anlagentechnischen Komponenten stellt noch den Bestand aus dem Erstellungsjahr dar. So weist die Stadthalle mit über 50 Jahren einen erheblichen Sanierungsbedarf auf, der mit nennenswerten Qualitäts- und Sicherheitsproblemen einhergeht“, begründet die Stadtverwaltung die Sanierungen, zu denen sich die Ratspolitik nach langen Diskussionen durchgerungen hatte. Die Alternative eines Hallenneubaus hatte sie mehrheitlich, zum Teil aus Kostengründen, abgelehnt. Die Wiedereröffnung ist für 2021 geplant.

Die Info-Veranstaltung beginnt am Sonntag, 18. Februar, um 15.30 Uhr in der Stadthalle, Albaniplatz 2. Weitere Informationen zum Projekt „Stadthalle 2021“ gibt es auch unter www.stadthalle2021.goettingen.de.

Von Michael Brakemeier

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