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Göttingen Erster Göttinger Krimi: „Harder und die Göre“
Die Region Göttingen Erster Göttinger Krimi: „Harder und die Göre“
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10:15 13.05.2013
Göttingen ist wieder Filmstadt: Vorpremiere des Krimis „Harder und die Göre“ vor geladenen Gästen im GDA-Stift. Quelle: Heller
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Göttingen

Grund: Das Team von Harder-Film – Produzent Daniel Bernhard und Regisseur Oliver Clark – möchte den Göttinger Krimi zunächst auf Festivals präsentieren. „Viele Festivals haben Erstaufführungsklauseln“, erläuterte Bernhard.

Doch auch den Göttingern soll der Krimi „Harder und die Göre“ nicht vorenthalten werden. Premiere wird im Herbst wahrscheinlich im Cinemaxx sein. Auch das Lumière wolle den Film zeigen, kündigte Clark an. Produzent Bernhard verriet dem Vorpremieren-Publikum, dass vergleichbare Produktionen fürs Fernsehen üblicherweise zwischen 800 000 und einer Million Euro kosten. „Wir liegen bei etwa 100 000 Euro.“ Und: Viele vom Team hätten sich ohne Gage für das Projekt engagiert.

Nicht das Ende

Am Anfang stand die Idee, mit einem Krimi an die Geschichte Göttingens als Filmstadt anzuknüpfen. Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) zollte Bernhard und Clark großen Respekt, „dass Sie durchgehalten haben“ und freute sich, dass „ganz viele Sponsoren“ das Projekt unterstützen. Bernhard meinte vor den etwa 120 geladenen Gästen, dass „ganz viele“ zum Gelingen beigetragen hätten, Schauspieler, Crew, Komparsen, Sponsoren und Unterstützer. „Sie sind alle im Abspann genannt, deshalb bitte sitzen bleiben“, mahnte er an.

Der Film „Harder und die Göre“ sei nun zwar abgedreht, das sei aber nicht das Ende, kündigten Bernhard und Clark an. Der Film solle als Referenz bei Gesprächen mit Fernsehsendern und Filmverleihern dienen, mit denen Harder-Film in Kontakt trete. Ziel sei es, „beim zweiten Film richtig Geld in der Hand zu haben“, so der Produzent.

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Hauptdarsteller Harry Baer spricht im Tonstudio Text ein.

Unter den Gästen der Vorpremiere war auch eine Reihe von Komparsen, die ihren Teil zum ersten Göttinger Krimi beitrugen. Das Harder-Film-Team wählte einige von ihnen  vor fast einem Jahr im Kaufpark bei einem Komparsen-Casting aus (Tageblatt berichtete). Auch der Göttinger Dirk Thees bewarb sich und erhielt ob seines markanten Gesichts eine Komparsen-Rolle im Film.

„Ich bin der Garderoben-Mann in der Szene im Deutschen Theater“, verrät der 50-Jährige nach der Vorführung. „Harder und die Göre“ finde er „richtig gut“, da man viel von Göttingen sehe. Thees hat inzwischen sein Faible für den Film entdeckt. „Ich hatte mich bei George Clooney beworben, der ja gerade im Harz dreht“, so der Göttinger, „aber mein Gesicht passt nicht in die Zeit des Zweiten Weltkriegs“.

Ganz viel Göttingen

Dass „Harder und die Göre“ ganz viel von Göttingen zeigt, kam beim Testpublikum gut an. Tourismus-Chefin Angelika Daamen beispielsweise freute sich, so viel wiederzuerkennen. „Das ist eine tolle Sache für Göttingen“, lobte sie den Film. Und auch Paula Hans, die als Sylvia Bergmann – die Göre – an der Seite von Hauptkommissar Bartholomäus Harder (Harry Baer) ermittelt, ist vom Ergebnis überzeugt.

„Der Film zeigt Göttingen auch mal von einer anderen, diffusen Seite“, kommentierte sie. Auch finde sie es „wunderbar“, dass das Publikum bei bestimmten Szenen gelacht habe, strahlte sie. Zufriedene Gesichter zeigten nach dem Abspann und den folgenden überwiegend positiven Rückmeldungen auch die Macher des Projektes, Daniel Bernhard und Oliver Clark. Die  Gäste der Vorpremiere im GDA-Stift waren sich einig: Ein guter Film, auf den sich die Göttinger im Herbst freuen dürfen.

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