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Göttingen Feuerwehr aus dem Landkreis Göttingen erneut angefordert
Die Region Göttingen Feuerwehr aus dem Landkreis Göttingen erneut angefordert
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14:57 29.09.2018
Abmarsch: Mit neun Fahrzeugen ist der Verband auf dem Weg ins Einsatzgebiet nördlich von Meppen. Quelle: r
Landkreis

Wie der Landkreis Göttingen mitteilt, umfasst der Verband Einheiten unterschiedlicher Orts- und Gemeindefeuerwehren: Bad Grund, Barterode, Bilshausen, Brochthausen, Nesselröden, Rhumspringe und Seulingen.

Kreisrätin Marlies Dornieden verabschiedete die Einsatzkräfte am Feuerwehrgerätehaus im Flecken Gieboldehausen. „Kommen Sie gut an. Kommen Sie gut unter. Und vor allem: Kommen Sie gesund und wohlbehalten wieder. Das ist für uns das Wichtigste“, sagte Dornieden. Sie richtete den Frauen und Männern den Dank und die guten Wünsche von Landrat Bernhard Reuter und dem Kreistag aus.

Seit Sonnabendmorgen im Einsatz

Der Verband unter Führung von Kreisbrandmeister Volker Keilholz traf in der Nacht zu Sonnabend im Emsland ein und ging am Sonnabendmorgen um 6 Uhr in den Einsatz. Nach Angaben des Landkreises werden die Kräfte aus dem Landkreis Göttingen die Bekämpfung des Moorbrandes 48 Stunden lang unterstützen.

Der Landkreis Emsland hat den zwischenzeitlich ausgerufenen Katastrophenfall aufgehoben. Der Katastrophenfall war vor einer Woche ausgerufen worden, weil durch Wind und Funkenflug befürchtet worden war, dass die Flammen angrenzende Wälder und Siedlungen in Gefahr bringen könnten.

Moorbrand noch nicht gelöscht

Rund 1600 Einsatzkräfte waren zum Bekämpfen des Brandes zusammengezogen worden, den die Bundeswehr mit Raketentests ausgelöst hatte. Der Moorbrand sei aber noch nicht gelöscht und es werde weiterhin überörtliche Unterstützung benötigt, so der Landkreis. Die Verantwortung für die Brandbekämpfung liegt demnach bei der Bundeswehr, sie hat die Kräfte aus Göttingen angefordert.

Vor dem Abmarsch: Kreisrätin Marlies Dornieden (M.) verabschiedet den Verband um Kreis-brandmeister Volker Keilholz (li. neben Dornieden) am Feuerwehrgerätehaus im Flecken Gieboldehausen. Quelle: R

Bereits Anfang dieser Woche war ein Verband aus dem Landkreis Göttingen – ebenfalls unter Führung von Kreisbrandmeister Keilholz – bei der Bekämpfung des Moorbrands im Einsatz. Die Anforderung dieses ersten Kontingents war über das Niedersächsische Innenministerium erfolgt. Daraufhin waren 38 Frauen und Männer aus dem gesamten Landkreis von Herzberg aus ins Emsland aufgebrochen.

Göttinger bewerkstelligen Wassertransport

Insbesondere hatten die Feuerwehrleute aus dem Landkreis Göttingen den Wassertransport mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr und einer Förderstrecke (mit Schlauchleitung und Pumpen) bewerkstelligt. Im Verlauf des Einsatzes wurden mehr als 400000 Liter Wasser zur Einsatzstelle befördert und der Brand mit Wasserwerfern bekämpft.Sie kehrten am Mittwochmittag nach 48 Stunden anstrengendem Einsatz wohlbehalten zurück.

Von afu/r

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