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Göttingen Feuerwehr befreit Dackel Fiete
Die Region Göttingen Feuerwehr befreit Dackel Fiete
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21:12 20.11.2009
Das Wunder vom Bratental: Rauhhaardackel Fiete – hier mit Frauchen Sandra Nielsen – von Feuerwehr aus der Röhre befreit. Quelle: Heller
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Das stimmt auch meistens, manchmal rücken die Wehren aber doch aus, wenn es allzu ernst klingt. So wie gestern. Rauhaardackel Fiete war in eine 15 Meter lange, halb mit Erde verstopfte Röhre unter einer Feldzufahrt gekrochen, die am Ende mit hart-getrocknetem Heu verstopft war. Der Feuerwehr gelang es schließlich, mit einem fünf Meter langen Einreißhaken das Heu herauszustochern. Dann erst konnte sich Fiete befreien und in die Arme von Frauchen Sandra Nielsen zurückkehren.

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Morgen ist Totensonntag, und am vergangenen Wochenende sowie am Wochenanfang stand in Göttingen die Trauer um eine Tote (angeblich) im Mittelpunkt zweier Demonstrationen. Es ging um Conny W., tatsächlich hieß sie Kornelia Wessmann. Die damals 24-Jährige kam vor 20 Jahren ums Leben, als sie auf der Flucht vor der Polizei vor ein Auto lief. Ein tragischer Fall. Bis heute gilt die Tote der linken Szene, den Autonomen unter ihnen vor allem, als „Ikone des Widerstandes“, wie es mein Kollege Jörn Barke vergangenes Wochenende so treffend wie einfühlsam in seinem Bericht über Conny W. beschrieben hat.

20.11.2009

„Eigentlich bin ich bei ‚sowas‘ ja nicht dabei“, erklärt Arne. Zu Beginn sei der Soziologiestudent von der Besetzung des Verfügungsgebäudes (VG) abgeschreckt gewesen, weil sie ihm zu „links“ und „autonom“ erschienen sei. „Das Thema Bildung ist mir aber so wichtig, dass ich mithelfe und versuche, etwas zu verändern.“ Von den übrigen Besetzern sei er positiv überrascht worden: „Das Ziel steht im Vordergrund, nicht die politischen Interessen der einzelnen Gruppen.“

20.11.2009

Besetzungen, Streiks und Protest an mehr als 100 Hochschulen in Deutschland. Auch die DGB-Jugend, die derzeit ihren Bundesjugendkongress in Göttingen veranstaltet, erklärt sich solidarisch mit den Studenten.

20.11.2009
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