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16:43 26.09.2018
Ein Transporthubschrauber der Bundeswehr nimmt auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen Wasser zur Bekämpfung des großflächigen Moorbrands auf. Quelle: Ilja Derstroff/Bundeswehr/dpa
Landkreis

Am Sonntagabend waren nach Anforderung durch das Niedersächsische Innenministerium die 38 Frauen und Männer mit neun Fahrzeugen von Herzberg in Richtung Meppen ausgerückt, teilt der Landkreis mit. Seit Montagmorgen waren sie im Einsatz und für die Brandbekämpfung in einem Einsatzabschnitt verantwortlich.

Insbesondere hatten die Feuerwehrleute aus dem Landkreis Göttingen an diesem Tag den Wassertransport mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr und einer Förderstrecke (mit Schlauchleitung und Pumpen) bewerkstelligt. Im Verlauf des zehnstündigen Einsatzes wurden mehr als 400000 Liter Wasser zur Einsatzstelle befördert und der Brand mit Wasserwerfern bekämpft.

„Es war körperlich anstrengend“

Am Dienstag drangen die Mitglieder des Verbandes dann zu Fuß auf einem von Sprengmeistern freigegeben Weg in das Moorgebiet vor. Sie schafften unter anderem durch das Fällen von Bäumen Platz für den Einsatz nachfolgender Kräfte. Das entsprechend vorbereitete Gebiet übergaben sie nach wiederum zehnstündigem Einsatz an Brandbekämpfer der Bundeswehr.

„Es war körperlich anstrengend“, berichtet Kreisbrandmeister Keilholz. Zugleich betont er: „Die Stimmung war gut. Wir wachsen immer mehr zu einer Kreisfeuerwehr zusammen.“ Zum Verband gehörten Einheiten aus den Ortschaften Bremke, Brochthausen, Rhumspringe, Barterode, Pöhlde, Scharzfeld und der Gemeinde Staufenberg.

Dornieden dankt Feuerwehrleuten

Am Mittwoch erreichte der Verband nach fünfstündigem Rückmarsch gegen 13.45 Uhr die Feuerwehrtechnische Zentrale in Osterode-Katzenstein. Kreisrätin Marlies Dornieden begrüßte dort die zurückkehrenden Feuerwehrleute. Sie dankte den Frauen und Männern für ihren Einsatz. „Alle sind wohlbehalten und ohne Verletzungen zurückgekehrt. Das ist wichtig“, betonte Dornieden.

Bei der Bekämpfung des Moorbrandes im Emsland kommen die Einsatzkräfte unterdessen voran. „Es ist ein massiver Rückgang der Glutnester erkennbar“, sagte der Referatsleiter für Brand- und Katastrophenschutz im Innenministerium, Klaus Wickboldt, am Mittwoch in Hannover.

Ende des Einsatzes vor Ort noch nicht absehbar

Ein Ende des Einsatzes sei aber noch nicht absehbar. Dennoch wolle die Bundeswehr die Löscharbeiten auf dem Übungsgelände nahe Meppen bis Ende der kommenden Woche wieder vollständig selbst übernehmen. Der Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehr vor Ort solle nach und nach zurückgefahren werden. Wann der Katastrophenfall aufgehoben wird, steht nach Angaben des Landkreises Emsland noch nicht fest.

Zur Bekämpfung des Brandes werden weiterhin Löscheinsätze mit Transporthubschraubern geflogen. Wie die Bundeswehr mitteilte, sollen am Donnerstag erneut Wärmebildaufnahmen von Tornado-Jets aus gemacht werden. Am Mittwoch waren 1531 Einsatzkräfte mit der Bekämpfung des Schwelbrandes beschäftigt, der zu Monatsbeginn beim Abschuss einer Rakete ausgelöst worden war.

Von afu mit dpa

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