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Göttingen Forderung nach Ampel-Gleichtakt auf Göttinger Radschnellweg
Die Region Göttingen Forderung nach Ampel-Gleichtakt auf Göttinger Radschnellweg
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00:25 19.04.2014
Radschnellweg soll über Nikolausberger Weg führen: Initiative fordert neue Ampelschaltung. Quelle: Heller
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Göttingen

Radfahrer hätten dank einer ausgeklügelten Schaltung sowohl schnellfahrend bergab als auch langsamfahrend bergauf eine Grüne Welle, so Initiativen-Sprecher Francisco Welter-Schultes. Auch der Autoverkehr käme mit Tempo 30 deutlich schneller und sparsamer voran als heute. Für einen Radschnellweg seien gut abgestimmte Grünphasen ganz besonders wichtig.

Wer wolle, dass der teure Radschnellweg auch benutzt werde, müsse Ampeln so schalten, dass Radfahrer auch wirklich am schnellsten zum Ziel kämen. „Sonst wählen sie andere Strecken.“ Wer mit dem Rad vom Bahnhof über das Finanzamt und die Güterbahnhofstraße zum Klinikum fahre, so Welter-Schultes, habe zwei Ampeln weniger und 100 Meter weniger Strecke.

Das sei übersehen worden. Der Stadtrat soll sich aus Sicht der Initiative auch um die Ampelschaltpläne kümmern. Bei etlichen Straßenbauprojekten wie Königsallee und An der Lutter seien hinterher massive Probleme aufgetreten. Als einzige in Göttingen laufe die Nonnenstieg-Kreuzung seit dem Umbau 2011 in einer 70-Sekunden-Taktung und sei mit allen Nachbarkreuzungen (mit 69 Sekunden-Umlauf) aus dem Takt. Wer am Nonnenstieg losfahre, wisse nie, wann an der nächsten Ampel Grün sei, beklagt die Bürgerinitiative.

Von Gerald Kräft

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