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00:29 03.03.2018
Nana-Figuren beim Frauentag 2016. Quelle: Hinzmann
Göttingen

Das Frauenbüro der Stadt Göttingen organisiert zum Internationalen Frauentag am Donnerstag, 8. März, eine Veranstaltungsreihe zum Thema Gleichstellung von Frauen. Die Auftaktveranstaltung ist eine Diskussion über das hundertjährige Frauenwahlrecht.

In Europa gab es den Internationalen Frauentag erstmals 1911, als eine Million Frauen für die Einführung des Frauenwahlrechts auf die Straße gingen. Dem Frauenforum Göttingen zufolge erinnere der Tag „an die Kämpfe um das aktive und passive Wahlrecht für Frauen, an die Forderungen nach menschlichen Arbeitsbedingungen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit und an zahlreiche politische Forderungen zur Verwirklichung der Chancengleichheit“. Das Frauenforum engagiert sich seit 1944 für den Internationalen Frauentag. Dieses Jahr soll der Schwerpunkt auf der Diskussion aktueller und zukünftiger Strategien in der Gleichstellungspolitik liegen.

100 Jahre Frauenwahlrecht

Bei der Diskussion „Internationaler Frauentag 2018 - 100 Jahre Frauenwahlrecht - Wofür gestritten wurde und worüber wir heute streiten“, die die Auftaktveranstaltung ist, sitzen neun Frauen am Podium, die verschiedene Ämter in und um Göttingen besetzen. Unter anderem sind das die Vertreterin des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Frauenlobby (EWL, European Women’s Lobby) Hilke Altona, die Bürgermeisterin Helmi Behbehani (SPD) und die stellvertretende Landrätin Maria Gerl-Plein (Grüne). Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Holbornschen Haus, Rote Straße 34, in Göttingen.

Außerdem wird es in der Veranstaltungsreihe bis Dienstag, 20. März, ein Theaterstück, einen Stadtrundgang, einen Workshop, eine Autorinnenlesung und einige Vorträge und Diskussionen geben.

Frauenforum mit 25 Organisationen

Insgesamt wirken bei dem Frauenforum 25 Organisationen mit, beispielsweise das Anatolische Kulturzentrum, der Arbeitskreis „Frauen und Erwerbstätigkeit“, das Frauenhaus, der Frauen-Notruf, Verdi und die Volkshochschule. Christine Müller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Göttingen, berichtet: „Wir freuen uns sehr, unterschiedliche Ebenen und Perspektiven von Politik, Recht und Wirtschaft vertreten zu haben und zu diskutieren, worüber es sich heute lohnt zu streiten – das wird dann auch das Frauenforum weiter beschäftigen.“

Das Gesamtprogramm mit detaillierten Informationen zu den Veranstaltungen ist als Flyer im Frauenbüro der Stadt Göttingen, Hiroshimaplatz 1-4, oder unter frauenbuero.de erhältlich.

Weitere Veranstaltungen:

Freitag, 9. März, 20 Uhr: Theaterstück “Malala - Mädchen mit Buch“ mit anschließender Diskussion.

Sonnabend, 10. März, 11 Uhr: Stadtrundgang „Lernet wählen! 100 Jahre Frauenwahlrecht - 100 Jahre streiten“ und 18.30 Uhr der Vortrag „Toplumda LGBT`lere bakış ve LGBTI`lerin talepleri“ in türkischer Sprache.

Montag, 12. März, 19 Uhr: Diskussion über „Frauen in der Kommunalpolitik - gestern/ heute/ morgen“.

Dienstag, 13. März, 17.30 Uhr: Referat „Ausgereizt! Über politische Fehlanreize und notwendige Reformen der Erwerbstätigkeit von Frauen“ mit anschließender Diskussion.

Donnerstag, 15. März, 17 bis 21 Uhr: Workshop „Weiblicher Genitalverstümmelung begegnen: Präventionsmaßnahmen und Unterstützung von Betroffenen und Gefährdeten“.

Freitag, 16. März, 18 Uhr: „Sigrid Kluth „Mein Weg der Befreiung““, Autorinnenlesung mit Wein und Brot.

Dienstag, 20. März, 18 Uhr: Vortrag und Diskussion zu „Entgelttransparenzgesetz und eg-check“.

Von Isa Kroeschell

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