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Göttingen Die Idee von der Eishalle
Die Region Göttingen Die Idee von der Eishalle
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14:30 07.08.2018
Fritz Güntzler startet seine Sommertour 2018 in Adelebsen. Quelle: Scharf
Adelebsen

Zum sechsten Mal bereist Güntzler unter dem Motto „Fritz on Tour“ drei Wochen lang die Region. „Ich freue mich auf eine neue spannende Tour durch den Wahlkreis. Tolle Projekte, wertvolle Initiativen und der persönliche Kontakt mit den engagierten Menschen dahinter sind mir wichtig“, so der CDU-Politiker. Einer dieser Menschen dahinter ist Andreas Vogelsang. Der diplomierte Sportwissenschaftler und Inhaber des Adelebser Maxxwell-Sportstudios hat eine Vision.

Die Gebäude der Adeleber Schule stehen leer. Seit Schüler und die anschließend hier untergebrachten Flüchtlinge fort sind, wird über eine Folgenutzung des Geländes nachgedacht. Bisher erwiesen sich die Überlegungen als unwirtschaftlich. Die derzeit einzige nicht verworfene Idee ist die sogenannte MaxxArena – eine Halle, in der eine 50 mal 25 Meter große Eisfläche, ein Kletterpark, ein Hochseilgarten und eine E-Kart-Bahn untergebracht werden könnte. Zudem sieht das Konzept einen Gastronomiebetrieb und Ferienwohnungen vor.

Gutachten in Auftrag gegeben

Man stehe noch ganz am Anfang mit den Überlegungen, aktuell würden Lärm- und Energiegutachten erstellt. „Aber es gibt Signale, dass es funktionieren könnte“, erläuterte Vogelsang am Montag im Gespräch mit Güntzler. Die Halle soll die Attraktivität des Fleckens erhöhen und ein Freizeitangebot für Menschen aus der ganzen Region schaffen. Nach seiner Kalkulation müssten pro Monat 5000 bis 6000 Menschen kommen, damit es sich rechnet. Die benachbarte Grundschule hätte natürlich freien Eintritt. „Dann könnten wir Schlittschuhlauf als Unterrichtsfach anbieten“, scherzte Vogelsang.

Um möglichst viele Adelebser an dem Projekt zu beteiligen, soll eine Genossenschaft gegründet werden. Bei einem ersten Informationsgespräch hätte es zwar Bedenken einzelner Anlieger aber auch viel positive Rückmeldung gegeben, ergänzte Adelebsens CDU-Fraktionschefin Nicole Schulz. Es gebe interfraktionelle Einigkeit, das Projekt zu unterstützen. Bürgermeister Holger Frase (SPD) stimmte zu und verwies auf einen charmanten Vorteil des Projekts. Die Abwärme, die bei der Kühlung der Eisfläche anfällt, kann für Heizzwecke in der Grundschule, im Schwimmbad und in den Sporthallen genutzt werden.

Sommertour bis Ende August

Güntzler ließ sich als Fachmann in Finanzfragen den vorläufigen Businessplan vorstellen und wünschte dem Projekt schließlich viel Glück. Sein Weg führte ihn anschließend zum Bürgerbus-Projekt nach Wibbecke, zur Burg Plesse, ins Ratsburgbad Reyershausen und zur Firma Korn-Klischee. Güntzlers Sommertour geht noch bis zum 27. August.

Von Markus Scharf

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