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Göttingen Fronleichnam: Hohes Verkehrsaufkommen in und um Göttingen
Die Region Göttingen Fronleichnam: Hohes Verkehrsaufkommen in und um Göttingen
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00:29 03.06.2018
Fronleichnam 2018: Viele Besucher in der Göttinger Innenstadt. Vor den Einfahrten zu den Parkhäusern bildeten sich zum Teil lange Schlangen. Quelle: Markus Riese
Göttingen / Landkreis

Schon am Morgen erinnerte das Verkehrsaufkommen an der Autobahnraststätte Göttingen-West an eine typische Sonntagsbelegung. In südlicher Richtung ist dies die letzte Raststätte vor dem Bundesland Hessen, in dem an Fronleichnam das Sonn- und Feiertagsfahrverbot gilt. Zwar gab es hier und da noch vereinzelte freie Lkw-Buchten – doch wurden diese zum Teil durch Fahrzeuge blockiert, die in zweiter Reihe abgestellt waren. Das führte gelegentlich zu kleinen Streitigkeiten zwischen den Brummi-Fahrern. So ärgerte sich ein Trucker, der sich „Amigo“ nennt und gerade auf dem Weg von Lübeck nach Frankfurt/Main war, über einen Berufskollegen, der mit seinem 40-Tonner gleich mehrere Parkbuchten versperrte. „Die meisten müssen wegen des Feiertags einen Tag hier stehen, aber ich muss weiter und will eigentlich nur meine Pause hier machen“, ärgerte er sich über das Verhalten einiger anderer Lkw- und auch Pkw-Fahrer. Für seine Fracht habe er eine Sondergenehmigung, die es ihm erlaube, auch an Feiertagen zu fahren.

Fronleichnam sorgt für Vollbelegung der Lkw-Parkplätze

Claus Lackermeier, Betriebsleiter der Raststätten Göttingen-West und Göttingen-Ost, richtete sich schon am Vormittag auf eine Vollbelegung des Parkplatzes in südlicher Richtung ein: „Das ist in dieser Intensität immer nur an Fronleichnam so“, weiß er aus 25 Jahren Erfahrung zu berichten. Dann seien noch mehr Fahrzeuge da als an Sonntagen oder bundeseinheitlichen Feiertagen. Das auf der West-Anlage befindliche B&B-Hotel hatte nach Angaben des Betriebsleiters in der Nacht zu Donnerstag allerdings keine auffällig hohe Auslastung zu verzeichnen.

Ein etwas anderes Bild bot sich auf der Ost-Anlage der Raststätte – also in Richtung Norden. Dort waren am Donnerstagmorgen bereits viele Touristen in Autos und Reisebussen unterwegs. „Das sind auch viele Bayern, die ins verlängerte Wochenende starten“, hat Lackermeier bereits in den vergangenen Jahren beobachtet.

Auf der Autobahn 7 kam es zwischen Nörten-Hardenberg und Northeim-West im Baustellenbereich zu Staus mit Längen von bis zu fünf Kilometern.

Mehr Kunden als üblich in der Göttinger Innenstadt

Eine spürbar höhere Frequenz als an normalen Donnerstagen ließ sich auch in der Göttinger Innenstadt feststellen, wie Frederike Breyer, Geschäftsführererin der Pro City GmbH, bestätigte. „Bei dem guten Wetter waren viele Plätze in den Cafés besetzt“, berichtete sie. Der von einigen Händlern an der Burgstraße gemeinsam veranstaltete sogenannte Besenmarkt habe ebenfalls einen guten Zulauf erfahren und sich bei vielen Stammkunden etabliert.

Mehr Kunden in der Innenstadt als üblicherweise an einem Werktag – davon wussten auch verschiedene Verkäuferinnen in den Geschäften an der Weender Straße zu berichten. Der einhellige Tenor lautete hier allerdings, dass die Besuchermassen in den vergangenen Jahren zu Fronleichnam noch größer gewesen seien, was mutmaßlich am in diesem Jahr besonders heißen Wetter liege. Viele gaben außerdem an, am Donnerstag sehr viel mehr Kunden „von außerhalb“ in den Geschäften bedient zu haben.

Von Markus Riese

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