Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Für Stadt und Händler lohnend
Die Region Göttingen Für Stadt und Händler lohnend
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:25 04.12.2009
Standbetreiber aus ganz Deutschland auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt: Die Händler schätzen die Attraktivität des Marktes. Quelle: CR
Anzeige

Und mit ihnen zahlreiche andere Anbieter, die nicht aus der Region Göttingen kommen, die Attraktivität des Marktes aber schätzen. Von den mehr als 80 Standbetreibern sind nur rund 20 direkt aus Göttingen oder dem Landkreis, elf kommen aus dem Kreis Northeim. Die übrigen aus Nordhessen, Süddeutschland oder Polen.

„Es ist doch klar, dass es für einen Markt dieser Größenordnung nicht ausreichend Betriebe des Schausteller- und Reisegewerbes gibt, die in der Stadt Göttingen beheimatet sind und gleichzeitig Angebote haben, die dem Charakter des Marktes entsprechen“, sagt Stadtsprecher Detlef Johannson. Die Quote der Göttinger Anbieter hält er für „überhaupt nicht niedrig, wenn man sich nicht lokal, sondern regional orientiert“. Die Verteilung von Ständen lokaler, regionaler und überregionaler Anbieter sei seit Jahren nahezu konstant.

Bei der jährlichen Standvergabe geht es der Stadt darum, ein „Weihnachtsmarkt-typisches Angebot“ zu präsentieren. Die Auswahl treffe der Fachbereich Ordnung nach Anhörung des sogenannten Weihnachtsmarktbeirates unter Berücksichtigung der Gewerbeordnung, der Göttinger Marktsatzung und der Richtlinien „über die Vergabe von Standplätzen“. Dabei gehe es um die Berücksichtigung verschiedener Warengruppen (Süßwaren, Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle, Obst und Gemüse, Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle, kunsthandwerkliche Produkte und Fahrgeschäfte).

40 Bewerbern um einen Standplatz, so Johannson, habe man in diesem Jahr allerdings eine Absage erteilt. So kämen etwa „die Händler mit Modeschmuck nicht zum Zuge, die das ganze Jahr über in der Stadt präsent sind oder sein können“. Johannson: „Und wir möchten nicht, dass die Getränke- und Verzehrstände überwiegen.“ Nicht beachtet werden Anfragen von „ortsansässigen Gastronomen“, beschreibt Johannson die Vergabegrundsätze. Einige von ihnen hatten in der Vergangenheit immer wieder geklagt, nicht berücksichtigt worden zu sein. „Der Markt ist der Wirtschaftsplatz für das Schausteller- und Reisegewerbe“, stellt Johannson klar.

Allein durch die Standgebühren auf dem Weihnachtsmarkt fließen rund 75 000 Euro in die Stadtkasse. Zusätzlich investieren die Marktbeschicker in etwa die gleiche Summe für Deko und Beleuchtung. An Standgebühren sind für die Händler je nach Ware, Größe und Standort zwischen 2,60 und 13 Euro pro laufendem Meter fällig.

Von Michael Brakemeier

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Rund 70 Demonstranten sind gestern friedlich für Religionsfreiheit und gegen Diskriminierung auf die Straße gegangen. Anlass war laut Hassan Deiaaeldin, der die Demo organisiert hatte, ein Vorfall, der sich vor etwa zwei Wochen auf dem Uni-Parkplatz an der Weender Landstraße ereignet hatte.

04.12.2009

Tageblatt-Leser Walter Funkel (Name von der Redaktion geändert) staunte nicht schlecht, als er im Spätsommer dieses Jahres seine Post aus dem Briefkasten fischte: Die Inkasso-Firma Alektum forderte ihn auf, 1375,58 Euro zu zahlen. Wofür, stand nicht dabei.

07.12.2009

In der Vorweihnachtszeit öffnet das Tageblatt täglich wieder ein Türchen des Adventskalenders.

04.12.2009
Anzeige