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Göttingen Fusion Neu-Bethlehem und Weende rückt näher
Die Region Göttingen Fusion Neu-Bethlehem und Weende rückt näher
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19:34 01.02.2010
Neuigkeiten beim Empfang: Das Weender Krankenhaus will mit Neu-Bethlehem fusionieren. Quelle: Vetter

„Diese Fusion wurde schon oft angekündigt und ist immer noch nicht vollzogen, weil einfach viele, sehr viele trägerrechtliche Fragen vorab zu klären sind“, erklärte Karaus. Schon in dieser Woche „könnten die entscheidenden Weichen gestellt werden“.
Aber auch mit anderen Kliniken in der Region will das Krankenhaus Weende enger zusammenarbeiten. So soll mit dem Göttinger Universitätsklinikum ein gemeinsames Lungenkrebszentrum betrieben werden.

Weiterhin, so Karaus, werde das Weender Krankenhaus im kommenden Jahr am Weender Krankenhaus eine Professur für Neuro-Geriatrie eingerichtet. Dies sei deutschlandweit die erste Professur ihrer Art. Gestiftet von der Sparkasse Göttingen und dem Labor Wagner/Stibbe, werde die Professur „ein echtes Leuchtturmprojekt“ sein.

Im Rückblick sagte Karaus, 2009 sei trotz schwieriger Bedingungen wiederum ein erfolgreiches Jahr für das Weender Krankenhaus mit seinen etwa 800 Mitarbeitern gewesen. Erneut seien 800 Patienten mehr als im Vorjahr stationär behandelt worden, die Budget-Bilanz weise ein „deutlich positives Ergebnis“ aus. Von 2007 bis 2009 seien fast 100 Mitarbeiter zusätzlich eingestellt worden, merkte Karaus an, so dass es trotz der umfangreichen baulichen Erweiterungen „schon wieder eng wird in Weende“. Anders als „unanständige Banker-Boni“, meinte Karaus, schaffe „unser wirtschaftliches Wachstum tatsächlich Arbeit“.
Allerdings dürften die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser in nächster Zeit deutlich schwieriger werden. Die Wirtschaftskrise schlage erst jetzt auf den Gesundheitsmarkt durch. Die Kliniken sähen sich einem wachsenden Kostendruck durch die gesetzlichen Krankenkassen ausgesetzt: „Wir sind eingegrenzt in eine budgetäre Reglementierung und eine Zementierung von Sektorengrenzen, die eher an die ostdeutsche Planwirtschaft erinnern als an eine freiheitliche Marktwirtschaft. Dabei ist der Gesundheitsmarkt ein Wachstumsmarkt.“ Dennoch werde es „Einschnitte im System“ geben.

hein

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