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Göttingen Gegen Lärm in Elliehausen und Holtenser Berg
Die Region Göttingen Gegen Lärm in Elliehausen und Holtenser Berg
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00:17 27.10.2016
Holtenser Berg Quelle: Archiv
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Göttingen

Gleichzeitig, so Dienberg, werde die Verwaltung Berechnungen in Auftrag geben, die Aussagen über die tatsächliche Lärmbelastung für die Bewohner des Holtenser Berges liefern sollen. Hintergrund der angekündigten Maßnahmen ist ein Antrag der CDU-FDP-Gruppe im Rat der Stadt, in dem sie weitere Schritte für den Lärmschutz am Holtenser Berg gefordert hat.

 

"Die Bürger am Holtenser Berg sind ungehalten", sagte der baupolitische Sprecher der CDU, Hans-Otto Arnold. Außer Lärmschutzmessungen und einer Geschwindigkeitsmessstelle hatte die Gruppe gefordert, zu prüfen, "inwiefern durch aktive oder passive bauliche Lärmschutzmaßnahmen die Belastung für die Anwohner auf ein letztlich erträgliches Maß reduziert werden kann". Die Gruppe erinnerte daran, dass "die einfachste Teillösung", nämlich eine "Zusatzbeschilderung über Tempo 60 für schwere Lkws" in diesem Bereich des Autobahnzubringers von den Landesbehörden mit der Begründung verworfen worden war, dass "zusätzliche Zeichen angesichts der klaren Rechtslage unnötig" seien  und nur "den Schilderwald weiter auswuchern"  ließen. "Ein Großteil der Lkw fährt deutlich schneller als 60", schilderte Arnold die Beobachtungen der CDU.

 

Auch in Elliehausen ist Lärmbelästigung durch die Autobahn seit Jahren Thema. Vor allem Anwohner am Blookweg haben nach Ansicht der Harald Wiedemann und Editha Reiß (beide Grüne) zu leiden. Bei einem Ortstermin mit Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) forderten sie dass das Wohnquartier am „Blookweg“ eine Satzung als Allgemeines Wohngebiet erhält.  Durch den Anschluss des Güterverkehrszentrum und des Gewerbegebietes Weende habe der Schwerlastverkehr und somit die Lärmbelastung erheblich zugenommen, sagte Wiedemann. Mit der Erschließung des Dragonerangers zum Industrie- und Gewerbegebiet mit Affinität zur Logistik sei mit einer weiteren Lärmsteigerung zu rechnen. ""Die Lärmbelastung durch Verkehr ist das Lärmproblem Nummer Eins", sagte Wenzel. Er forderte, dass die Sanierungsgrenzwerte "dringend" überprüft werden.

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