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Göttingen Glocken in Göttingen - Aus der Stadtchronik
Die Region Göttingen Glocken in Göttingen - Aus der Stadtchronik
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19:03 23.12.2009
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1271 Die Kirchen St. Albani und St. Nikolai erhalten je eine neue Glocke.
1545 Die ernste politische Lage bedingt in Göttingen bedeutende Verstärkung der städtischen Artillerie. Das Material für neue Büchsen stammt unter anderem aus Glocken der ehemaligen Klöster.
1900 1. Januar: Wegen der Jahrhundertwende wird in der Silvesternacht das Glockengeläut verlängert, so dass in der Zeit von 12 bis 1 Uhr die Glocken dreimal ihre ehernen Stimmen ertönen ließen.
1917 14. August: Für die seit 31. Juli (für Kriegszwecke) abgegebenen Glocken erhalten die hiesigen Kirchengemeinden eine Prämie von 36   668 Mark.
1925 21. Juni: Der Turm der Marienkirche, in dem kürzlich eine neue Glocke aufgehängt wurde, wird ausgebaut. Das erste Geläute wurde am 24. Juni 1440 auf den Turm gebracht.
1925 22. November: Nachdem bereits Anfang Juni die Jakobi-Kirche zwei neue Glocken anstelle der seinerzeit zu Heereszwecken abgelieferten erhalten hatte, findet heute auch die Weihe des neuen Geläutes der Albani-Kirche statt.
1929 13. Oktober: Die am 1. Oktober feierlich eingeholten neuen Glocken der Stadtkirche zu St. Johannis läuten heute zum ersten Male.
1951 10. Juni: In feierlichem Gottesdienst wurde heute als Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmten drei neubeschafften Glocken der St.-Albani-Kirche geweiht und zum ersten Mal beläutet.
1951 16. Dezember: Die St.-Paulus-Kirche erhielt als Ersatz für die vier ihr 1942 für den Krieg fortgenommenen drei andere Glocken. Sie hingen früher in Schlesien.

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Göttingen Kreuz in der Theaterstraße - Erinnerung an „James“

Auch zwei Jahre nach ihrem Tod trauern die Göttinger um die als „James“ bekannt gewordene obdachlose Frau aus der Göttinger Theaterstraße. Noch immer erinnern ein großes Holzkreuz, Kerzen und Blumen an ihrem ehemaligen Stammplatz an die zurückhaltende schlanke Frau mit den dunklen Haaren, die ihre wenigen Habseligkeiten in Plastiktüten bei sich trug.

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Wer hätte das gedacht. In einer Umfrage kam heraus: Gerade junge Leute zwischen 14 und 29 Jahren wünschen sich einen Weihnachtsbaum. Ganz traditionell bitte. In Pressetexten wird das dann noch ausgeschmückt: „In wirtschaftlichen Talfahrten besinnen sich die Deutschen zudem auf traditionelle Sitten und Gebräuche. Auch Weihnachten 2009 wird keine Ausnahme sein: Neben den altbewährten Weihnachtsfarben Rot, Silber und Cremeweiß sowie naturnahen Accessoires und Dekoelementen wird die wieder entdeckte Tradition der Weihnachtsgurke das Fest bereichern.“

23.12.2009
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