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Göttingen Messe für Ausbildung und Studium
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16:27 30.01.2018
Vertreter der GöBit-Organisatoren (von rechts im Uhrzeigersinn): Ines Puschmann (BBSII), Lorenz Böning, Julia Hillebrenner, Klaus-Dieter Gläser (Agentur für Arbeit) und Rüdiger Rohrig (VHS). Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Einen neuen Rekord verzeichnen die Organisatoren des Göttinger Berufsinformationstags (GöBit). 165 Aussteller haben sich für die Ausbildungs- und Studienmesse am Sonnabend, 10. Februar, von 10 bis 15 Uhr in der Göttinger Lokhalle, Bahnhofsallee 1, angemeldet.

Auf vier Säulen gründe das Konzept der Messe, sagt Ines Puschmann, Lehrerin an den Berufsbildenden Schulen II in Göttingen, die Mitveranstalter der Messe ist. Informationen gibt es über Ausbildung, Studium, Freiwilligendienste und Auslandsaufenthalte. Angesprochen werden Schüler und ihre eltern, die sich über die beruflichen Möglichkeiten der Jugendlichen nach der Schule informieren wollen. Schüler aller Schulformen würden fündig, kündigt Rüdiger Rohrig von der Volkshochschule Göttingen Osterode an. Er preist die Vorzüge der Messe an. Sie liefere viele Informationen, aber auch Kontakt zu Betrieben. Am besten sollten die Jugendlichen bereits einige Zeit vor ihrem Abschluss die Messe besuchen, lautet sein Tipp. Eltern sollten ihre Kinder „als wichtigste Ratgeber“ begleiten. Seine Erfahrung aus den vergangenen Jahren: „Es wird immer voll und eng.“

Auch Lorenz Böning, Teamleiter der Berufsberatung der Göttinger Arbeitsagentur, berichtet von seinen Erfahrungen. Der Renner sei in den vergangenen Jahren immer das kostenlose Bewerbungsfoto-Shooting gewesen. Aber er verweist auch auf die vielen informativen Vorträge, die beispielsweise von der Arbeitsagentur, der DGB-Jugend und der Industrie- und Handelskammer angeboten würden. Sogar die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sei mit einem Stand vertreten und informiere über ihr Studienangebot. Als besonderen Service nennt Böning den Check von Bewerbungsmappen, die Schulabgänger zum GöBit mitbringen könnten.

Julia Hillebrenner von der Agentur für Arbeit verweist auf die Rekordzahl der Aussteller. Der jüngste GöBit habe etwa 15 Aussteller weniger verzeichnet. Und sie sagt: „ Wir haben noch Luft nach oben.“ Erstmal solle der Informationstag weiterhin regional gehalten werden. Jeder Aussteller erhalte sechs Quadratmeter zugeteilt und könne dort sein Angebot präsentieren, Kooperationspartner bekomme mehr Raum eingeräumt.

Erstmals dabei sind die Firmen WMU Weser-Metall-Umformtechnik, das Natur- und Betonsteinwerk Goldmann & Huntgeburth und die Diakonie Adelebsen dabei. Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) präsentiert die neuen Studienangebote des Gesundheitscampus.

„Es ist die größte Veranstaltung ihrer Art in Südniedersachsen“, erklärt Klaus D. Gläser, Chef der Göttinger Agentur für Arbeit. Doch er ist sich sicher: „Das ist noch ausbaufähig.“ Er verweist darauf, dass die Situation am Arbeitsmarkt angespannt sei. Gläser: „Die Betriebe bekommen nicht die Auszubildenden, die sie wollen.“ Mit Blick auf die Entwicklung der Geburtenrate meint er: „Die Nachwuchssorgen der Betriebe werden größer.“ „Wir haben mit dem Umzug in die Lokhalle für den GöBit die Weichen auf Wachstum gestellt“, erläutert Bernd Wübbenhorst, Leiter der BBS II. Von einem dauerhaften Umzug von der BBS II in die Lokhalle wie in diesem Jahr vollzogen, will er allerdings noch nichts wissen. Gläser: „Endgültig ist gar nichts.“

Finanziert wird der GöBit zu 50 Prozent von der Agentur für Arbeit. Einnahmen kommen von den Standgebühren, die die Aussteller zahlen. Und: „Die Kooperationspartner bringen Personal für den GöBit ein“, sagt Gläser, der darauf verweist, dass das in der Regel der teuerste Posten sei.

Von Peter Krüger-Lenz

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