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Göttingen Neu Bethlehem baut um und an
Die Region Göttingen Neu Bethlehem baut um und an
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00:17 30.09.2016
Wolfgang Schäfer, Leitung Qualitätsmanagement und Dr. Dietrich Kulenkampff, Chefarzt der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe vor dem Rohbau. Quelle: Peter Heller
Göttingen

Alle Baumaßnahmen sollten aus Eigenmitteln finanziert werden, erklärte Wolfgang Schäfer, Leiter der Unternehmenskommunikation des Krankenhauses. Die Baumaßnahmen sollen bis September 2017 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Aufwachbereichs erfolgt voraussichtlich Ende dieses Jahres. Der soll zukünftig vier zusätzliche Plätze haben, die sich keimsicher isolieren lassen.

„Wir rüsten uns für die Zukunft“, sagte Schäfer. Das Krankenhaus gehe davon aus, dass allgemein die Anzahl der Patienten, die gefährliche Keime hätten und behandelt werden müssten, zunehme. Die neuen Isolierbereiche würden eine Ausbreitung der Keime verhindern.

Drei neue Elternzimmer in der Abteilung Geburtshilfe

Die Umbaumaßnahmen dieses Bereichs seien logistisch schwierig, weil sich die Aufwachräume mitten im Krankenhaus befänden. Der Einstieg sei nur über ein Fenster möglich, damit der Krankenhausbetrieb nicht beeinträchtigt werde, erklärte Schäfer.

Alle weiteren Baumaßnahmen schließt das Krankenhaus erst später an den Betrieb an. In der Geburtshilfe stockt Neu Bethlehem die Anzahl der Zimmer von vier auf sieben auf, wobei die drei neuen Räume als Elternzimmer konzipiert wurden. In dem Bereich Gynäkologie entstehen vier neue Doppelzimmer.

Auch die Belegärzte erweitern ihre Praxen. Die Gemeinschaftspraxis um den Chirurgen Christian Loweg erhält neue Behandlungsräume sowie einen Aufwachbereich für die ambulanten Operationen. Auch die Praxis des Mediziners Dietrich Kulenkampff, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Ärztlicher Direktor von Neu Bethlehem, wird vergrößert. Dort entstehen neue Behandlungs- und Untersuchungsräume.

Außerdem werde überdachter Parkraum für ungefähr 20 Fahrzeuge geschaffen, erklärte Schäfer. Das Agaplesion Krankenhaus Neu Bethlehem behandele jährlich etwa 8 200 Patienten stationär und über 15 000 ambulant oder in den kooperierenden Belegarztpraxen.wes

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