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00:18 12.01.2013
Lange Kette und Riesen-Messer: Kai Sturm findet seinen Schlüsselbund auch im großen Rucksack wieder. Quelle: Heller
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Göttingen

Einige Passanten in der Göttinger Innenstadt haben der Tageblatt-Redaktion ihre Schlüsselbunde gezeigt.

Ein Chip für den Einkaufswagen und ein kleines Leder-Rechteck – mehr hängt nicht an Christys ansonsten üppigen Schlüsselbund. „Ich brauche etwas, was ich in der großen, dunklen Tasche fühlen kann“, erklärt sie den Grund für das Lederstück. Ohne Probleme findet auch Kai Sturm seinen Schlüsselbund in Rucksack oder Hosentasche.

An einer langen Metallkette hängen nicht nur diverse Schlüssel, sondern ein stattliches Schweizer Taschenmesser und eine Metallplakette mit einer Code-Nummer und einer Adresse. Geht sein Bund verloren, könnte der Finder die Schlüssel an die eingeprägte Adresse schicken. Dort wiederum werde anhand der Code-Nummer der Besitzer ausfindig gemacht, erläutert der 43-Jährige. Und das riesige Messer? „Das braucht ein Mann“, versichert der Göttinger.

Ein Mini-Taschenmesser baumelt an dem Bund von Silke Niehaus und dazu ein kleiner roter Plastik-Ski. „Den gab es zu meinen Winterstiefeln dazu“, sagt sie, „sonst hätte ich mir das nicht gekauft“. Die Funktion des Plastikteils  hängt denn auch mit den Schuhen zusammen: „Damit klappt man die Spikes heraus“, erklärt sie.

Beliebt als Schlüsselanhänger sind offenbar auch Flaschenöffner aus Alu. An den Schlüsselbunden von Sascha Büttner, Mitarbeiter von Mister Minit in der Groner Straße,  hängt ein solcher neben einem Werbeanhänger einer Automarke und einer Halterung für einen Einkaufswagen-Chip. Der Chip sei wohl verloren gegangen, meint er.

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Herz, Öffner und Lampe: Schlüsselbund aus Lena Schimpf.

Auch Lena Schimpf hat an ihrem Schlüsselring Einkaufs-Chip und Flaschenöffner hängen, dazu eine kleine Taschenlampe. „Damit ich das Schlüsselloch finde“, begründet die junge Frau aus Bad Sooden-Allendorf. Außerdem gibt es noch ein kleines rotes Plastik-Herz und ein Schlüsselband mit dem Werbeaufdruck ihres Arbeitgebers.

Einen Metallanhänger mit rotem Herz und ein Schlüssel – mehr trägt Anna aus Posen bei ihrem Göttingen-Besuch nicht mit sich herum. Das Design-Herz sei ein Werbegeschenk gewesen, sagt sie. Ihr Begleiter Sascha hält es in Sachen Schlüsselanhänger eher minimalistisch. Er zieht einen Ring mit drei Schlüsseln aus der Tasche. Sonst nichts.

Sarah Schede hingegen hat gleich mehrere interessante Anhänger an ihrem Bund. Die gelbe Ente mit der schwarzen Badekappe und dem gestreiften Schwimmdress habe sie im Juli aus London mitgebracht, wo sie zum Schüleraustausch war. Ebenfalls ein Mitbringsel sei die kleine Kuhglocke mit dem Zugspitz-Wappen.

Diese habe sie als Souvenir aus dem Urlaub mit ihren Eltern im August im Unterammergau mitgebracht, berichtet die 15-Jährige. Und auch zu dem DTM-Schlüsselband weiß sie eine Geschichte zu erzählen: Sie sei großer Fan der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) und fahre jedes Jahr zum Rennen nach Oschersleben – eine Leidenschaft, die sie mit ihrem Papa und Onkel teile, verrät sie.

Eine ganze Schachtel voller Schlüsselanhänger steht im städtischen Fundbüro. Mit dabei farbige Karabinerhaken, Plüschtierchen, ein kleiner Eiffelturm oder auch selbstgebastelte Anhänger aus Perlen.

Virtuelles Museum im Internet: schluesselanhaenger.de.

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