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Göttingen Göttingen: Polizei sprengt internationalen Drogenring
Die Region Göttingen Göttingen: Polizei sprengt internationalen Drogenring
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20:46 05.03.2013
Quelle: dpa (Symbolfoto)
Göttingen

 Die Festnahme löste umfangreiche Durchsuchungen in der Region Göttingen und in Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen) aus. 14 Wohnkomplexe und ermittelte Zwischenlager für Drogen wurden dabei durchsucht, sieben weitere mutmaßliche Drogendealer festgenommen.

Jetzt gilt der Drogenring als gesprengt, einzelne Ermittlungen laufen aber noch. Deshalb sind Polizei und Staatsanwaltschaft Göttingen noch zurückhaltend mit Details. Es sei darum gegangen, heißt es in einer Erklärung der Polizei, gezielt die Drahtzieher der für die Region Göttingen bestimmten Lieferungen harter und auch weicher Drogen zu ermitteln, sie festzunehmen und so die Drogenzulieferung in die Region längerfristig zu unterbinden.

Das zweite Fachkommissariat hatte dazu eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe eingesetzt, die seit sechs Monaten intensiv arbeitete und Verbindungen der hiesigen Dealer nach Belgien, Holland und in die baltischen Staaten nachwies. Am 26. Februar um 21 Uhr schlug dann eine Sondereinheit bei einer geplanten Drogenübergabe am Siekweg zu.

Sichergestellt wurden dabei nicht nur erhebliche Mengen Marihuana, Heroin sowie ein fünfstelliger Geldbetrag, sondern als Tatwerkzeuge wurden auch die beiden hochwertige Personenwagen der Kuriere beschlagnahmt.

Bei den der Festnahme der Kuriere folgenden Durchsuchungen wurden ebenfalls Drogen gefunden. Von den sieben weiteren Festgenommenen wurden sechs dem Haftrichter vorgeführt, der auch Untersuchungshaftbefehl erließ. Drei Personen wurden unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt.

Bei den Tatverdächtigen handele es sich um Personen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, heißt es in der Polizeierklärung. Andreas Buick, Pressesprecher  der Staatsanwaltschaft, gibt das Alter der drei Inhaftierten mit 30, 38 und 41 Jahren an. Sie seien alle im Raum Göttingen ansässig.

Ein weiterer Verdächtiger stamme aus Lüdenscheid. Nach Tageblatt-Informationen soll es sich bei dem Täterkreis um Personen aus Osteuropa beziehungsweise Russland handeln.

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