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Göttingen Göttingen Tourismus legt Bilanz 2012 vor: Minus 2,7 Prozent
Die Region Göttingen Göttingen Tourismus legt Bilanz 2012 vor: Minus 2,7 Prozent
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18:48 26.03.2013
Hotelstandort Göttingen: Zumeist sind es Tagungsgäste, die in der Stadt logieren. Quelle: Pförtner
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Göttingen

„Allerdings“, so analysiert Daamen, „war das NH-Hotel seit Herbst 2011 durchgehend geschlossen“.

Das sei mitverantwortlich für den Rückgang gewesen, „und machte uns zu schaffen“, führt die Geschäftsführerin des Vereins Göttingen Tourismus aus.

Immerhin fehlten in der Stadt durch das geschlossene Hotel etwa 100 Zimmer. Und das machte sich nicht nur in der Übernachtungsstatistik bemerkbar. „Durch das Uni-Jubiläum und einige Tagungen waren wir häufig ausgebucht“, bezeichnet Daamen 2012 als „gutes Jahr“.

In Spitzenzeiten seien viele Gäste „ins Umland gebucht worden“. Kassel, Hann. Münden, Northeim, Heiligenstadt und auch Duderstadt bekamen auf diese Weise Buchungen über Göttingen Tourismus.

Für Herbst 2013 ist eine Wiedereröffnung am Standort des ehemaligen NH-Hotels geplant. Die Kölner Provent-Hotelgruppe will das Vier-Sterne-Hotel unter dem Namen „Park Inn by Radisson“ wiedereröffnen. „Wir freuen auf die Wiedereröffnung“, kommentiert Daamen. Das sei gut für den Göttinger Hotelmarkt.

161,6 Prozent mehr Chinesen

Im Vergleich zu den Zeiten mit starker Bettenauslastung aufgrund von Tagungen – in Göttingen sei das von März bis Mai und von August bis November – hätten die 24 über Göttingen Tourismus buchbaren Beherbergungsbetriebe in der Stadt im Sommer eine eher „schwache Auslastung“.

Da soll die gemeinsame Werbung im Verbund „Die neun Städte in Niedersachsen“ Ausgleich schaffen. Göttingen wirbt da zusammen mit Braunschweig, Celle, Goslar, Hameln, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Wolfenbüttel und mit dem neuen Kooperationspartner Autostadt Wolfsburg zum Beispiel um Gäste aus dem Ausland.

„Der skandinavische Raum ist nach wie vor ein hart umkämpfter Markt“, erläutert Daamen. Rückläufig sind jedoch auch hier die Zahlen für das Jahr 2012: Aus Dänemark kamen 12,6 Prozent weniger Gäste, und auch bei den Schweden wurde ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht.

Immerhin weist die Übernachtungsstatistik nach Herkunft der Gäste auch ein sattes Plus aus: 161,6 Prozent mehr Chinesen übernachteten in Göttingen als 2011. Die Zahl der 2611 Übernachtungen der asiatischen Gäste erklärt sich aus einer Veranstaltungs- und einer Vortragsreihe an der Göttinger Uni.

Außerdem war dort eine chinesische Delegation zu Gast. Maik Eckardt von der Uni-Pressestelle weist zudem auf die Hannover Messe 2012 hin, deren Partnerland China war. Daamen bestätigt: Oft übernachteten auch Messebesucher statt in Hannover in Göttingen.

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