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Göttingen Erneut Zaun verbrannt
Die Region Göttingen Erneut Zaun verbrannt
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19:26 02.05.2017
Hinweistafeln bebildern Paragraf 7 der städtischen Sicherheitsverordnung: Offenes Feuer ist nicht erlaubt. Quelle: Markus Scharf
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Göttingen

„Insbesondere auf den Schillerwiesen, im Cheltenhampark und auch am Kiessee sind die Auswirkungen von Vandalismus und Verschmutzung schon nach den ersten wärmeren Tagen dieses Jahres erkennbar.“ Mit dieser Feststellung leitete die CDU-Fraktion im Jahr 2006 einen Antrag für mehr Sauberkeit in Göttingens Grünflächen und die Einrichtung eines zentralen Grillplatzes ein. 2012 stellte die SPD den gleichen Antrag.

Viel geändert hat sich seither nicht. Hinweistafeln werben vielerorts für Rücksicht. Aschekisten und zusätzliche Mülleimer mahnen zur Ordnung. Laut Stadtverwaltung entstehen durch den zusätzlichen Reinigungsaufwand Kosten von 18 000 Euro im Jahr. Reparaturarbeiten sind nicht eingerechnet. Der zerstörte Tisch schlage mit weiteren 3000 Euro zu Buche. Den Zaun hatte man zwischenzeitlich schon ersetzen lassen.

Jetzt diente das Holz wieder als Lagerfeuer-Material. „Mit wieviel Hass und schlechter Energie muss man aufgeladen sein, um sowas zu tun“, fragte ein Tageblatt-Leser auf Facebook. Andere Kommentatoren waren weniger zurückhaltend und zweifelten am Geisteszustand der unbekannten Verursacher.

Bei denen habe es sich nach Anwohneraussagen um alkoholisierte Jugendliche gehandelt. So hieß es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. In der Konzequenz fordern jetzt Kommentatoren bei Facebook eine bessere Überwachung der Flächen durch Polizei und Ordnungsamt.

Die Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit der Stadt Göttingen regelt in Paragraf 7, dass das Anlegen von offenen Feuern im Stadtgebiet grundsätzlich nicht erlaubt ist. Ausgenommen von dieser Regel ist ausdrücklich das Grillen in hierfür vorgesehenen Einrichtungen.

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