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Göttingen Göttingen, die Stadt die Spiele auszeichnet
Die Region Göttingen Göttingen, die Stadt die Spiele auszeichnet
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00:17 30.04.2016
Von Michael Brakemeier
Thea Reutel (l.) und Testerin Cosima Maly hatten beim Treffen im vergangenen Jahr viel Spaß.
Göttingen

Nach Angaben der Stadtverwaltung handele es sich bei dem Treffen um die "entscheidende Kontaktbörse für die Spieleneuheiten 2017 und 2018". Autoren aus ganz Deutschland, aus England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Österreich, Holland, BelgienLuxemburg, aus Polen und den baltischen und skandinavischen Staaten hätten sich angemeldet. Rund 300 neue Spiele wollen sie beim dem inzwischen 35. Treffen vorstellen. Viele, so die Stadtverwaltung,  landeten "demnächst im Spielregal". Der Göttinger Spieleerfinder Reinhold Wittig hat das Spieleautoren-Treffen in den 80er-Jahren ins Leben gerufen.

"Göttinger Tag des Spiels"

Für Besucher gibt es am Sonntag, 5. Mai, zum „Göttinger Tag des Spiels“ die Gelegenheit, die Spielideen der Erfinder auszuprobieren. Einige der Spiele können direkt in der Halle gekauft oder bei einem Gewinnspiel gewonnen werden.  Zwischen 10 und 14 Uhr ist die das Spieletreffen in der Stadthalle am Albaniplatz für Besucher geöffnet.

"Wegen der Bedeutung des Treffens werden inzwischen alle wichtigen Auszeichnungen für Spielautoren während der Tagung in Göttingen vergeben", heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. So würden, wie in den vergangenen Jahren auch, mehr als 30 Nachwuchskräfte zum ersten Mal ihre Spielideen in Göttingen vorstellen. Für sie hat die Jury „Spiel des Jahres“ seit 1995 den „Förderpreis für junge Autoren“ ausgeschrieben. Dieser ist mit 3000 Euro dotiert ist. Die Preisverleihung ist für Sonntag,  5. Juni, um 10.30 Uhr in der Stadthalle geplant. Ebenfalls am Sonntag erhalten die Preisträger des „Wettbewerbs für Spielautoren“ ihre Auszeichnung in Göttingen.

Inno-Spatz für Europäische Spielesammler Gilde

Der Inno-Spatz, der "für besonders innovative Leistungen im Spielebereich"  vergeben wird, geht in diesem Jahr an Europäische Spielesammler Gilde (ESG), unter deren Dach sich Privatsammler und Institutionen wie das Deutsche Spielearchiv in Nürnberg, das Deutsche Spielemuseum in Chemnitz, aber auch das österreichische und Schweizer Spielmuseum zusammengefunden haben. Cynthia Kempe-Schönfeld, Leiterin des Chemnitzer Spielemuseums und Vorsitzende der Gilde, wird am Sonnabend, 4. Juni, um 14 Uhr den Preis entgegennehmen.

Nach Zahlen der Verbandsgruppe Spieleverlage boomt der Spielemarkt. So sei 2015 ein Umsatzzuwachs von 10,3 Prozent zu verzeichnen gewesen. Besonderen Anteil hätten dabei Kinderspiele mit einem Plus von mehr als 20 Prozent und das klassische Familienspiel, das um 17,8 Prozent wuchs.

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