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Göttingen Rätsel gelöst: Darum ist der Bär nicht mehr da
Die Region Göttingen Rätsel gelöst: Darum ist der Bär nicht mehr da
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17:19 12.11.2018
Der vermisste schwarze Bär findet sich auch im Archiv des Göttinger Tageblatts. Quelle: r
Göttingen

Offensichtlich spielt der kleine Bär eine große Rolle für das Göttinger Stadtbild. Selten gibt es auf Nachrichten so unerwartet viele kreative Rückmeldungen, wie auf die kleine Bildmeldung vom vergangenen Sonnabend mit dem Titel „Wo ist der Bär?“. Hier nun also einige der Zusendungen und schließlich die Auflösung des Göttinger Bären-Rätsels.

„Ich vermute, er hat sich mit Robert Gernhardts Kragenbär solidarisiert“, vermutete Christine Parr. Die beiden Bären säßen wahrscheinlich irgendwo bei einem Glas Honigwein und philosophierten über die mangelnde Wertschätzung durch die Göttinger Zeitgenossen.

In Richtung Worbis unterwegs

Gleich mehrere Leser gingen davon aus, dass es den Bären in Richtung Worbis verschlagen haben könnte. „Nach jahrelanger nicht artgerechter Haltung bekommt er dort jetzt sein Gnadenbrot“, schrieb Henning Schlüter. Eine andere Motivation unterstellte die Göttingerin Suse Köwing dem Tier. Er stehe ja ohne Zweifel als Symbol für das alte Gasthaus. Und da dieses von Verfall bedroht sei, habe sich der Bär nun wohl in die Obhut der Worbiser Bärenschützer begeben.

Ein wenig gruselig wurde die Geschichte mit der Zuschrift von Charlotte Caroline Merten, die erzählte, dass ihr Bruder Hans Christoph das Verschwinden des Bären schon 2011 vorausgesagt habe. Und tatsächlich schrieb der vor sieben Jahren die Geschichte „Die Nacht der Statuen“, in der sich neben dem schwarzen Bären auch das Gänseliesel, Wilhelm I, Lichtenberg und die Wasserspeier aufgemacht hatten, um sich an den Menschen zu rächen. Sollte hinter dieser Erzählung ein Funke Wahrheit stecken, müsste der Bär jetzt im Wald stehen.

Auflösung des Göttinger Bären-Rätsels

Doch die Wahrheit ist eine andere. Karsten Buder von der Firma Becker-Bedachungen berichtete am Montagmorgen, dass das Podest von einem Lastwagen angefahren wurde und neu geschweißt werden muss. „Dem Bären geht es gut“, konnte er beruhigen. Er soll innerhalb der nächsten 14 Tage wieder an seinem Platz stehen.

Von Markus Scharf

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